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Smoothie Maker - Ernährungstipps

, aktualisiert am

Ich möchte mir einen Smoothie Maker anschaffen. Nun habe ich gehört, dass ein solches Gerät mindestens 32.000 Umdrehungen pro Minute schaffen sollte. Spielt das für die Ernährung tatsächlich eine so große Rolle? - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Mag. Birgit Beck.

Birgit Beck (Bild: VKI) 
Mag. Birgit Beck

Nein.

Beim Verzehr von Obst oder Gemüse in rohem, nicht zerkleinertem Zustand werden alle für den Körper essenziellen Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen. Viele davon sowie auch Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe befinden sich z.B. beim Apfel oder anderen Obstarten direkt unter oder in der Schale und gehen bei der Herstellung von Ganzfruchtgetränken durch beispielsweise Sauerstoff und Licht teilweise verloren. Auch beim Pressen von Obst und Gemüse kommt es zu einem Nährstoffverlust.

Nur manche sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide kann der Körper aus Smoothies besser nutzen. Es spricht nichts gegen den gelegentlichen Genuss von Smoothies (vorzugsweise selbst zubereitet).

Kein vollwertiger Ersatz

Auf Dauer sind sie jedoch kein vollwertiger Ersatz für Gemüse oder Obst. Smoothies enthalten auch viel (fruchteigenen) Zucker und damit Kalorien. Als Durstlöscher sind sie nicht geeignet, und sie sättigen weniger als im Ganzen oder in Stücken verzehrtes Obst oder Gemüse.

Sie müssen dafür auch keinen teuren Smoothiemaker (Standmixer) kaufen. Frische Früchte nach Saison und Geschmack (es können auch Tiefkühl-Früchte verwendet werden) waschen, putzen oder schälen und zusammen pürieren. Ist die Konsistenz zu dickflüssig, kann man etwas Saft (Orange, Apfel, Birne) dazugeben.


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

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