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Olivenöl, Farbstoffe in Colagetränken und Sonnenbrillen - Kommentar von Chefredakteur Gerhard Früholz

, aktualisiert am

Olivenöl, Cola-Getränke und Sonnenbrillen: Der Preis ist kein Qualitätskriterium. Ein Intern von Chefredakteur Gerhard Früholz.

KONSUMENT-Chefredakteur Gerhard Früholz (Bild: U. Romstorfer/VKI)
E-Mail: Chefredakteur
Gerhard Früholz

San Fabio, Bertolli, Carapelli

Was derart nach "bella Italia" klingt, muss doch von unserem südlichen Nachbarn stammen? Nein, muss es nicht. Unser aktueller Olivenöl-Test liefert gleich mehrere Beispiele dafür, dass so manche Bezeichnungen von Lebensmitteln die Konsumenten auf eine falsche Fährte führen. Denn in Flaschen, die italienisches Lebensgefühl vermitteln, kann sich auch ein gar nicht so besonderer Verschnitt aus Ölen "aus der EU" befinden. Gesundes Misstrauen ist allemal angebracht. Nur genaues Studieren der Etiketten kann Sie vor solchen Überraschungen bewahren. Mehr dazu in unserem großen Olivenöl - Wilde Mischung.

Coca Cola

Noch viel größer ist wohl eine andere Überraschung: Hätten Sie denn etwa gedacht, dass das weltberühmte Coke in Kalifornien ein anderes ist als jenes, das Sie bei uns serviert bekommen? Ausgerechnet die kalifornische Gesundheitsbehörde ist bei einer Substanz, die im US-Kultgetränk enthalten ist, sehr vorsichtig und legte einen Warnwert fest. Die Rede ist von "4-MEI", einem möglicherweise krebserregenden Nebenprodukt aus der Herstellung des zugesetzten Farbstoffes, der von der europäischen Gesundheitsbehörde EFSA weniger kritisch gesehen wird. Mehr dazu imFarbstoffe in Colagetränken - Farbe bekennen!. Wenn Sie jedes Risiko vermeiden wollen, schauen Sie am besten genau auf die Zutatenliste eines Lebensmittels: Die betreffenden Farbstoffe verbergen sich hinter den Bezeichnungen E 150 c und E 150 d.

Ray Ban, Esprit, Polaroid

Genaues Hinschauen lohnt sich auch bei Sonnenbrillen. Vom Schein prominenter Marken sollte man sich jedenfalls nicht blenden lassen. Das ist eine Erkenntnis aus unserem jüngsten Test von Kindersonnenbrillen. Der Preis ist auch hier kein Qualitätskriterium und ein bekannter Name keine Garantie dafür, dass man wirklich einen guten Kauf macht. Die mit Abstand teuerste Brille im Test (von Ray Ban) landete im geschlagenen Feld und trifft dort auf „Markenkollegen“ wie Esprit und Polaroid. Alle Details finden Sie unter Kindersonnenbrillen - Von Marken nicht blenden lassen.
 

 

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