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Grüner Veltliner - Ein guter Tropfen

  • 28 Grüne Veltliner von 2009 im Test
  • Top-Winzer inzwischen auch im Supermarkt
  • Qualitätswein hält fast immer, was er verspricht

Kaum zu glauben, aber nicht nur die Österreicher, auch die Amerikaner lieben den Grünen Veltliner. In der einflussreichen New York Times berichtete vor Kurzem der Weinkritiker Eric Asimov, dass der in den USA salopp "Grooner" oder "Groovy" genannte Weißwein vor allem bei den jungen Sommeliers aus Übersee inzwischen einen ausgezeichneten Namen hat.

Im klassischen Weißweinland Österreich ist der Grüne Veltliner dagegen seit vielen Jahren unangefochten die Nummer eins. Seine Trauben wachsen auf etwa einem Drittel der heimischen Weingartenflächen, vorwiegend in Niederösterreich, aber auch im Burgenland. Neben dem Blauen Zweigelt stellt er als sogenannte autochthone Rebsorte eine besondere österreichische Spezialität dar.

Weiß schlägt Rot

Rund 18 Liter Weißwein werden pro Kopf und Jahr bei uns getrunken. Der Verbrauch von Rotwein liegt dagegen bei etwa 11 Litern. Apropos Rot: Sehr zur Erleich­terung vieler Winzer ist der erstaunliche Rotweinboom der vergangenen Jahre inzwischen zum Stillstand gekommen; die Kunden kaufen wieder vermehrt Weißwein. Und davon gibt es mehr als genug zu trinken. Das Jahr 2008 lieferte so ungewöhnlich hohe Erträge, dass in den Kellern derzeit 1,7 Mio. Hektoliter Weißwein liegen.

Übervolle Lager

Die übervollen Lager machten es für die Weinproduzenten einigermaßen verkraftbar, dass im Vorjahr die Erntemengen gebietsabhängig massiv einbrachen. Die ­ungünstigen Witterungsbedingungen während der Weinblüte führten zu einem sehr lockeren Traubenansatz bei den Reben. ­Dazu kamen in den Sommermonaten ­ex­treme Unwetter. Besonders schlimm erwischte es die Steiermark und Wien. In der Bundeshauptstadt genügte ein einziger ­Hagelsturm, um 20 Prozent der Ernte auf ­einen Schlag zu vernichten. Ein schöner Spätsommer sorgte dann zumindest beim verbliebenen Rest für qualitativ hochwer­tige Trauben und entsprechend gute Weine.

Weinviertel DAC-Aromaprofil

Guter Jahrgang 2009

Dass 2009 kein schlechter Jahrgang ist, zeigt auch unser Test. Von den 28 eingekauften Grünen Veltlinern schafften immerhin 20 ein gutes Ergebnis. Bei unserer letzten ­Untersuchung (Konsument 5/1993) konnte nur die Hälfte der untersuchten Weine überzeugen. Erstanden haben wir unsere Bouteillen überwiegend in Supermärkten. Feine Weine und Supermarkt – ist das nicht ein Widerspruch? Nein, ist es nicht.

In den vergangenen Jahren haben sich die Strukturen des heimischen Weinbaus grund­legend geändert. Die Zahl der Betriebe, vor allem der kleinen, geht zurück. Bereits bestehende größere Unternehmen bauen aus und bewirtschaften immer ausgedehntere Flächen. Für den Lebensmitteleinzel­handel bedeutet das ausreichend große Liefermengen und eine konstante Qualität.

Vom Regal zur Vinothek

Entsprechend umfangreich und gut sortiert sind die Weinabteilungen der Lebensmittelketten. Das meiste, was in den Regalen steht, kommt aus Österreich. Die Nase vorn hat natürlich der Weißwein, der mehr als die Hälfte des Angebots ausmacht. In größeren Filialen geht die Entwicklung häufig in Richtung Vinothek. Dort finden sich dann auch Weine bekannter Winzer zu Preisen von 6,99 Euro aufwärts, und zwar nicht beschränkt auf einzelne Flaschen, sondern in erstaunlich großen Mengen.

Unser Testfeld bildet diese Entwicklung ab. Analog zum gängigen Angebot ist ein gefeierter Winzer wie Fred Loimer aus Langenlois ebenso vertreten wie der erst 30-jährige Shootingstar Markus Huber aus dem Traisental oder Roman Pfaffl aus Stetten im Weinviertel, einer der Pioniere des Weinviertel DAC (siehe "Herkunft statt Sorte"). Ihnen gegenüber stehen Platz­hirsche wie Lenz Moser, Winzer Krems oder die Domäne Wachau. In diesen Unternehmen wird nicht in Tausenden, sondern in Millionen von Flaschen geplant und gerechnet. Sie verkaufen den weitaus größten Teil ihrer überwiegend preiswerten Weine über den Einzelhandel.

Ob vom Parade-Winzer oder vom Groß­abfüller: Alle unsere untersuchten Weine tragen die Bezeichnung "Qualitätswein". Dieser Begriff ist im österreichischen Weingesetz klar definiert. Man versteht darunter einen Wein,

  • der ausschließlich aus Trauben einer zugelassenen Rebsorte besteht, die in einem einzigen Weinbaugebiet geerntet wurden;
  • der aus Trauben gekeltert ist, die ein Mostgewicht von mindestens 15 Grad KMW (Klosterneuburger Mostwaage – ein Maß für den Zuckergehalt des Traubensaftes) aufweisen;
  • dessen Alkoholgehalt mindesten 9,0 Vol.-% (Volumsprozent) beträgt und
  • der in Aussehen, Geruch und Geschmack frei von Fehlern ist.

Fruchtbetont, pfeffrige Würze

Ein Qualitätswein muss außerdem die seiner Bezeichnung entsprechende typische Eigenart aufweisen, in unserem Fall also nicht nur Grüner Veltliner heißen, sondern auch nach Grünem Veltliner schmecken: fruchtbetont, mit pfeffriger Würze und ­nahezu immer trocken, also kaum süß.

Kontroll- und Qualitätssicherung

Ein aufwendiges staatliches Kontroll- und Qualitätssicherungsverfahren sorgt dafür, dass diese vielen Bestimmungen auch ­eingehalten werden. Eine Prüfnummer am Flaschenetikett dokumentiert, dass die ­vorgeschriebene weinchemische Analyse und die Beurteilung durch ein geschultes Verkostergremium stattgefunden haben. Die rotweißrote Banderole zeigt, dass der Wein in Österreich erzeugt und abgefüllt wurde.

Dieser Aufwand kommt nicht von ungefähr. Genau 25 Jahre ist es her, dass der Glykol­skandal Österreich erschütterte. Nach einer offiziellen Warnung des deutschen Bundesgesundheitsministeriums vor österrei­chischem Wein flog auf, dass heimische Winzer ihre "Heckenklescher" jahrelang mit Frostschutzmittel zu Prä­dikatsweinen aufgezuckert und um gutes Geld verkauft ­hatten. Die Folgen waren dramatisch, der Schaden ging in die Millionen Euro.

Die größte Krise der österreichischen Weinwirtschaft wurde gleichzeitig zu ihrer größten Chance. Das Mitte der 80er-Jahre nur schwach entwickelte Qualitätsbewusstsein nahm mit staatlicher Unterstützung einen radikalen Aufschwung. Etwa zwei Drittel der österreichischen Gesamtproduk­tion entfallen heute auf Qualitätswein.

Qualität auf allen Ebenen

Dass Qualität nicht nur am Etikett draufsteht, sondern tatsächlich auch in der Flasche drin ist, war ein weiteres erfreuliches Ergebnis unseres Tests. Die genaue chemische Analyse ergab, dass alle unsere eingekauften Weine was die Zusammensetzung betrifft tadellos waren. Noch beruhigender die Feststellung, dass das, was zur staat­lichen Prüfung von den Winzern eingereicht wird, nach Abschluss des Verfahrens auch in die Bouteillen kommt.

Schloss Fels, F. Loimer, M. Huber, J. Zillinger

Unterschiede gab es trotzdem, wie die ­Tabelle beim Prüfpunkt Verkostung zeigt. Während die Laien kaum etwas zu bekritteln hatten und ihnen fast alle Weine gleich gut schmeckten, schnitten die Testkandidaten am Gaumen der Profis wie nicht anders zu erwarten weniger gut ab.

Eine Topnote schaffte nur das Weingut Bannert aus dem niederösterreichischen Obermarkersdorf: "Ein ausgewogener Wein von herausragender Qualität", also eine römische Eins, lau­tete das anerkennende Urteil der Experten. Dass es Bannert trotzdem nicht ganz an die Spitze schaffte, liegt an einer mangelhaften Kennzeichnung. Echt ärgerlich!

Schloss Fels, unser Testsieger

Freuen können sich Schloss Fels, unser Testsieger (und dazu um preiswerte 3,99 Euro die Flasche), Fred Loimer, ­Markus Huber, das Weingut Wien Cobenzl und ­Johannes Zillinger: Ihren Weinen wurde ebenfalls eine beeindruckende Qualität zugesprochen.

Experten: "dumpfe Töne"

Wenig schmeichelhafte Urteile gab es von den Verkostungsprofis dagegen für unsere Testverlierer. Sowohl bei Bründlmayer, ­einem weit über die Landesgrenzen bekannten Winzer aus Langenlois, wie auch beim Katzensprung der Aichenbergkellerei in Niederrußbach stellten die Experten "dumpfe Töne" fest. Und dazu noch einen „Böckser“, was den Betroffenen besonders sauer aufstoßen wird. Man versteht darunter einen mehr oder weniger penetranten Geruch des Weines nach faulen Eiern. Grund dafür ist die Umwandlung von schwefelhaltigen Substanzen während der Gärung in Schwefelwasserstoff.

Tabelle: Grüner Veltliner (Jahrgang 2009)

DAC: Herkunft statt Sorte

Bei fünf Weinen finden Sie in unserer Tabelle die Bezeichnung "Weinviertel DAC“, bei einem ­"Traisental DAC“ (Districtus Austriae Controllatus).

DAC Weinviertel und Traisental

Unter DAC versteht man für diese heimischen ­Weinbaugebiete geschmacklich typische Weine. Der Weinviertel DAC ist seit 2003 am Markt, der Traisental DAC seit 2007. So bezeichnete Grüne Veltliner haben einen Alkohol­gehalt von mindes­tens 12 Vol.-% und dürfen weder einen Holz- noch einen Botrytiston (Botrytis = Edelfäule) aufweisen. Im Gegensatz zum "frischen“ Traisental DAC hat der aus dem Weinviertel einen "pfeffrigen“ Geschmack.

Herkunft wichtiger als Sorte

Die Herkunft eines Weines über die Rebsorte zu stellen, hat in romanischen Ländern eine lange Tradition. Ob Chianti, Soave (Italien), Bordeaux, Burgund, Chablis (Frankreich) oder Rioja (Spanien): Bei ihnen allen wird der Wein nach einem renommierten Weinbaugebiet benannt und dadurch gleichzeitig beschrieben.

Die nun auch in Österreich eingeführte Verbindung einer bestimmten Herkunftsangabe mit einem ­klaren Geschmacks­profil soll auch die hier produzierten Weine unverwechselbar machen.

Neben dem Weinviertel und dem Traisental, aus dem auch ein DAC-Riesling kommt, haben inzwischen vier weitere Gebiete DAC-Status erreicht:

  • das Kamptal (Grüner Veltliner, Riesling),
  • das ­Kremstal (Grüner Veltliner, Riesling),
  • das Mittel­burgenland (Blaufränkisch) und seit 2010 auch
  • das Leithagebirge (Grüner Veltliner, Weißburgunder, ­Chardonnay, Neuburger, Blau­fränkisch).

Zur Grafik unten:

So muss im Schnitt ein typischer Grüner Veltliner Weinviertel DAC schmecken. Die Zahlenskala beschreibt die Intensität der Geschmackseindrücke; wobei 1 für "möglichst wenig" steht.

Aromaprofil DAC Weinviertel

Schraubverschluss oder Kork

Früher undenkbar, heute fast all­täglich: Immer mehr Weinflaschen kommen nicht mit einem ­Korken sondern mit einem Schraubverschluss auf den Markt.

Verschlüsse bei Weinflaschen: Drehverschlüsse im Vormarsch (Bild: Shutterstock) Zwei Drittel aller Weißweine, die in Flaschen angeboten werden, haben einen ­solchen Verschluss, schätzt Robert Steidl, Institutsleiter der Bundeslehranstalt Klosterneuburg. Dagegen wird noch etwa die Hälfte der Rotweine mit Naturkork verschlossen, je ein Viertel mit Plastikkorken bzw. Schraubverschluss.

Zunehmend geschraubt

Dass zunehmend geschraubt wird, hat seinen Grund: Kork kann "korken“ und damit den Wein bis zur Ungenießbarkeit kaputt machen. Bei einem Schraubverschluss stellt sich dieses Problem erst gar nicht. Nach Anlaufschwierigkeiten können sich inzwischen fast alle Weintrinker ein Leben ohne Kork vorstellen. Die Produzenten sowieso. Bis auf den Kremser Schmidt der Winzer Krems Sandgrube 13 hatten alle unsere eingekauften Weine einen Schraubverschluss.

Expertenverkostung

"Expertenverkostung" heißt es in unserer Testtabelle. Was kann man sich darunter vorstellen? Einen feinen Degustations-Abend in einem angesagten Szenelokal samt teurem Essen, guter Musik und gepflegtem Geplauder mit gefeierten Star-Winzern? Keine Rede! Eine Weinverkostung von Profis ist harte Arbeit.

Das Bundesamt für Weinbau liegt im Zentrum von Eisenstadt. In einem der hellen, freundlichen Räume im Souterrain findet die Verkostung unserer Grünen Veltliner statt. Dominiert wird das Zimmer von insgesamt acht Kostplätzen in Kojenform. Jeder Platz hat ein eigenes kleines Spülbecken mit Wasserhahn. Die laufend geschulten Profi-Verkoster des Bundesamtes, etwas mehr Männer als Frauen, sitzen alle mit dem Gesicht zur Verkostungsleiterin und können einander nicht sehen.

Nur Sorte, Jahrgang, Herkunft und Qualitätsstufe der Weinprobe – also z.B. „Grüner Veltliner 2009 aus Niederösterreich, Qualitätswein“ – werden angesagt. In einem für die Verkoster nicht einsehbaren Raum hat der Ver­kostungsgehilfe unsere Weine vorbereitet. Bevor er den Experten die jewei­lige Probe einschenkt, steckt er die Flaschen in einen neutralen Überzug, um sie unkenntlich zu machen. Beim Eingießen sind keine Details des Gebindes erkennbar.

14 Weine in 40 Minuten

Während der gesamten Verkostung, die etwa 40 Minuten dauert und bei der insgesamt 14 Weine geprüft werden, herrscht konzentrierte Stille. Nur das leise Glucksen beim Einschenken des Weines ist zu hören. Dann ein ­feines Gurgeln beim Verkosten und ein sanftes Plätschern, wenn der Wein ins Spülbecken gespuckt bzw. ausgegossen wird.

Geschwenkt, beäugt, geprüft

Jede Probe wird geschwenkt und anschließend sorgfältig beäugt: Welche Farbe hat der Wein, bildet sich Schaum, sind Ausscheidungen erkennbar? Dann steckt jeder Verkoster seine Nase tief ins Glas. Harmoniert der Geruchseindruck mit dem Weintyp, der Sorte, dem Jahrgang? Fast alle nehmen einen Schluck, schmecken nach, spucken anschließend aus und schütten den Rest des Weines ins Spülbecken. Die Bewertungsbögen werden aus­gefüllt, die Geschmacksnerven zwischendurch immer wieder mit Wasser neutralisiert, die verwendeten europäischen Standardverkostungsgläser sorgfältig gespült.

Nach jedem Durchgang sammelt die Verkostungsleiterin die Bögen ein und überprüft sie auf Vollständigkeit bzw. Plausibilität. Fehlt ein Detail, muss der jeweilige Verkoster die Probe nochmals begutachten.

"... sind meine Leute sensorisch fertig"

Hausintern heißt eine Verkostung wie diese "Sonderverkostung“. Anders als bei der "Standardverkostung“, wo es um die Beurteilung der Basisqualität eines Weines geht – entspricht er einem Qualitätswein oder entspricht er nicht –, müssen die Experten hier die Proben auf eine Unzahl von Para­metern abklopfen. "Nach so einem Durchgang“, sagt Hofrat Dr. Flak, langjähriger Leiter des Bundesamtes, "sind meine Leute für den Rest des Tages sensorisch fertig.“ Man glaubt es ihm aufs Wort.

Zusammenfassung

  • Beliebt. Im Weißweinland Österreich wird am häufigsten Grüner Veltliner kultiviert.
  • Klasse statt Masse. Der Großteil aller Weine am Markt sind inzwischen Qualitätsweine.
  • Keine Berührungsängste. Auch Top-Winzer verkaufen ihre edlen Tropfen längst im Supermarkt.
  • Große Bandbreite. Guter Wein aus unserem Test kostet zwischen 2,99 und 7,99 Euro pro ­Flasche.

Testkriterien

Eingekauft wurden 28 Weißweine (Qualitätsweine) der Sorte Grüner Veltliner. Die Flaschen stammen zum Großteil aus den Weinabteilungen verschiedener Supermärkte und aus Spezialgeschäften, darunter auch z.B. Wein & Co.
Untersucht wurden: Basisanalytik, Verkostung (Sensorik) durch Experten, Verkostung (Sensorik) durch Laien sowie die Kennzeichnung der Flaschen.

Basisanalytik: Alle Weine wurden auf Dichte, Alkohol, Restzucker, titrierbare Säure und freies SO2 mittels FTIR (Fourier-Transformations-Infrarot-Spektrometrie) untersucht.

Verkostung Experten: Es erfolgte eine kommissionelle Blindverkostung durch die Kostsachverständigen des Bundesamtes für Weinbau in Eisenstadt. Alle Parameter, die dem Urteil der Experten zugrunde liegen, finden Sie in unserer Testtabelle.

Verkostung Laien: Vor der Verkostung mussten unsere Laien den sogenannten Triangeltest bestehen. Aus drei vorgelegten Proben musste jene herausgeschmeckt werden, die von den beiden anderen verschieden war. Insgesamt waren 9 Proben (dreimal drei) zu beurteilen.
Kennzeichnung: Die Beurteilung der Kennzeichnung erfolgte durch Gutachter.

Prozentuelle Verteilung:
Kennzeichnung 10 %
Zusammensetzung 10 %
Expertenverkostung 40 %
Laienverkostung 40 %

Außerdem wurde erhoben, ob die Bouteillen mit einem Schraubverschluss oder durch einen Korken verschlossen waren.

Anbieter

Bannert: Weingut Bannert
Obermarkersdorf 198
A-2073 Schrattenthal
02942 83 37
www.weingutbannert.com

Dolle: Weingut Dolle
Herrengasse 2
A-3491 Strass/Strassertal
02735 23 26
www.dolle.at

Domaene Gobelsburg: Weingut Schloss Gobelsburg GmbH
Schlossstraße 16
A-3550 Gobelsburg
02734 24 22
www.gobelsburg.at

Domäne Wachau eGen
Nr. 107
A-3601 Dürnstein
02711 371
www.domaene-wachau.at

Ewald Gruber: Weingut Ewald Gruber
Winzerstraße 46
A-3743 Röschitz
02984 27 65-0
www.gruberwein.at

Fred Loimer: Weingut Fred Loimer
Haindorfer Vögerlweg 23
A-3550 Langenlois
02734 22 39
www.loimer.at

Graf Hardegg: Schlossweingut Graf Hardegg
Strasse
A-2062 Seefeld-Kadolz
02943 22 03
www.grafhardegg.at

Huber: Weingut Markus Huber
Weinriedenweg 13
A-3134 Reichersdorf
02783 829 99
www.weingut-huber.at

Ja! Natürlich: Bioweine Oppenauer
Hindenburgstraße 37
A-2170 Poysdorf
02552 206 20

Jochinger Berg: Weingut und Restaurant Jamek
Joching 45
A-3610 Weißenkirchen
02715 22 35
www.weingut-jamek.at

Johannes Zillinger KG
Landstraße 70
A-2245 Velm-Götzendorf
02538 857 31
www.zillinger.at

Jurtschitsch: Sonnhof Jurtschitsch KG
Rudolfstraße 39
A-3550 Langenlois
02734 21 16
www.jurtschitsch.com

Katzensprung: Aichenbergkellerei GmbH
Wiener Straße 12
A-3702 Niederrußbach
02955 704 08

Lenz Moser Wein- und Sektkellerei AG
Lenz-Moser-Straße 1
A-3495 Rohrendorf bei Krems
02732 855 41
www.lenzmoser.at

Meinklang: Weingut Michlits W. GmbH
Hauptstraße 86
A-7152 Pamhagen
02174 21 68-11
www.meinklang.at

Pfaffl: Weingut R & A Pfaffl
Schulgasse 21
A-2100 Stetten
02262 67 34 23
www.pfaffl.at

Prechtl: Weingut Prechtl
Zellerndorf 12
A-2051 Zellerndorf
02945 22 97
www.prechtl.at

Rieden Selection: Kaiserhofkellerei GmbH
Pfarrplatz 2
A-3500 Krems
02732 80 14 40

Schloss Fels GmbH
Kremser Straße 3
A-3481 Fels am Wagram
02738 23 22-0
www.weingutschlossfels.at

Stadt Keller Krems: Weingut Stadt Krems GmbH
Stadtgraben 11
A-3500 Krems
02732 80 14 41
www.weingutstadtkrems.at

Stift Klosterneuburg: Weingut Stift Klosterneuburg GmbH
Stiftsplatz 1
A-3400 Klosterneuburg
02243 411-548
www.stift-klosterneuburg.at

Vintage Selection: Weingut Stadt Krems GmbH
Stadtgraben 11
A-3500 Krems
02732 80 14 41
www.weingutstadtkrems.at

Weingut Wien Cobenzl
Am Cobenzl 96
A-1190 Wien
01 320 58 05
www.weingutcobenzl.at

Willi Bründlmayer: Weingut Bründlmayer
Zwettlerstraße 23
A-3550 Langenlois
02734 21 72-0
www.bruendlmayer.at

Windspiel: Weinberghof Fritsch
Oberstockstall 24
A-3470 Kirchberg am Wagram
02279 50 37-0
www.fritsch.cc

Winzer Krems eG
Sandgrube 13
A-3500 Krems
02732 855 11
www.winzerkrems.at

Leserreaktionen

Falscher Jahrgang

Als ich die Testergebnisse Ihres Weintests las, war ich überrascht und erfreut. Endlich gibt es gute Weine, die auch bezahlbar sind. Ich fuhr sofort zu Eurospar. Die nächste Überraschung: Der Grüve war in einer Aktion auf den halben Preis gesetzt. Ich kaufte zwei Kartons und freute mich auf die Verkostung.

Die Überraschung war leider negativ, und ich begann der Sache auf den Grund zu gehen. Der Wein, der bei Spar verkauft wurde, war Jahrgang 2008. Jener, welchen Sie testeten, Jahrgang 2009.

Peter Hermann Kern
E-Mail
(aus Konsument 10/2010)

Die Firma SPAR meinte dazu: Es tut uns sehr leid, wenn unsere Werbung zu diesem Missverständnis geführt hat. Unsere Geschäfte werden seit Mitte Mai mit dem neuen Jahrgang beliefert. Es kann aber trotzdem sein, dass wir in dem einen oder anderen Markt noch Flaschen des Jahrgangs 2008 haben, welcher im Übrigen auch ein sehr guter Jahrgang war. Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass in unserem Flugblatt der Weingut Schloss Fels Grüner Veltliner lediglich als Weinhit des Monats, ohne Angabe eines Jahrganges, beworben wird.

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