DATENSCHUTZ IST UNS WICHTIG!

Bitte erteilen Sie uns die Zustimmung, Ihre Daten zur internen Analyse zu verwenden. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung.

Zum Inhalt

Fonduesets - Sicher am Tisch

  • Manche sind unpraktisch
  • Der Preis ist nicht entscheidend
  • Standfestigkeit ist das Um und Auf

 

Fleisch, Fisch, Gemüse, Pilze, Tofu… Es gibt kaum etwas Essbares, das man nicht in Öl braten, in Suppe garen oder in geschmolzenen Käse tauchen könnte (ganz zu schweigen vom Schokoladefondue!). So zahlreich wie die Möglichkeiten der Fonduesets sind auch die angebotenen Ausführungen in unterschiedlichsten Preisklassen.

Wir haben eine repräsentative Auswahl davon einem Test unterzogen. Vor allem weniger namhafte beziehungsweise markenlose Produkte sind möglicherweise nicht mehr genau in der getesteten Version erhältlich, die Aussagen, die wir darüber treffen können, gelten allerdings auch für alle ähnlichen Modelle.

Strom oder Brennpaste?

Eine grundsätzliche Entscheidung ist, ob Sie den Topfinhalt elektrisch oder mit Brennpaste warm halten möchten. Die Vorteile der Elektroversion sind die bessere Temperaturregulierung mittels Drehregler, das konstantere Halten der eingestellten Temperatur und ein Plus an Sicherheit, weil es keine offene Flamme gibt. Allerdings benötigen Sie eine Steckdose in Tischnähe, und meist wird wohl ein Verlängerungskabel notwendig sein. Das ist auch nicht ganz ungefährlich, denn darüber kann man leicht stolpern und im schlimmsten Fall den Topf herunterreißen.

Eine Gefahrenquelle ist andererseits auch jede offene Flamme in der Wohnung. Der einzige echte Vorteil der mit Brennpaste betriebenen Ausführungen (von Spiritus, Grillanzünder etc. raten wir aus Sicherheitsgründen dringend ab!) ist, dass Sie eben kein Kabel benötigen. Die Größe der Flamme wird durch die Sauerstoffzufuhr (durch Verstellen der Lüftungsöffnungen des Brenners) geregelt. Eine so exakte Einstellung wie bei den Drehreglern der Elektroversionen ist meist nicht möglich. Auch bewegt sich vor allem bei den billigeren Ausführungen oft der gesamte Brennertopf mit, was die Handhabung nach dem Anzünden ziemlich erschwert.

Standfestigkeit

Standfestigkeit ist das Um und Auf für den sicheren Betrieb. Dies betrifft das Gestell und besonders den Topf. Je weniger dieser beim versehentlichen Anstoßen kippen oder rutschen kann, desto besser. Vor allem langstielige Töpfe kippen bei unvorsichtigen Bewegungen leicht, sind dafür aber beim Tragen des heißen Topfes vom Herd zum Fonduegestell von Vorteil.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Stiele oder Tragegriffe nicht heiß werden. Dies müssen nicht zwangsläufig Kunststoff- oder Holzgriffe sein. Bei entsprechender Isolierung bleiben auch Metallgriffe kühl.

Wenn mehrere Personen rund um das Fondueset sitzen, sind eine möglichst große Topföffnung sowie eine aufsetzbare Halterung mit Aussparungen zum Einhängen der Fonduegabeln von Vorteil. Ansonsten kommt man sich vor allem bei der Entnahme der Köstlichkeiten leicht ins Gehege.

Gut regulierbar

Das Material hat zwar grundsätzlich Einfluss auf die Haltbarkeit des Topfes, ist aber nach unseren Erfahrungen für das Garen selbst von geringer Bedeutung. Wichtig sind die gute Regulierbarkeit und das Einhalten der Temperatur. Nur drei Töpfe aus unserer Auswahl waren ausdrücklich als spülmaschinengeeignet bezeichnet.

Noch ein Tipp für die Praxis: Entleeren Sie verbrauchtes Öl (ein Fall für den Sondermüll!) zwecks leichterer Reinigung am besten noch handwarm, und wischen Sie mit Küchenrolle nach.

Kein zusätzliches Infomaterial

Ärgerlich ist, dass Bedienungsanleitungen entweder gar nicht vorhanden oder vielfach ungenügend sind. Auch Rezeptanregungen für Hauptzutaten und Saucen wären wünschenswert. Hier sind die exklusiveren Anbieter durchaus mit den Billiganbietern in einen Topf zu werfen.

Fonduesets mit Brennpaste

×

Fonduesets mit Strom

×

Sicherheit und Komfort. Elektro-Versionen sind der offenen Flamme grundsätzlich vorzuziehen, besonders wenn Kinder im Haus sind. Einziger Unsicherheitsfaktor ist das im Weg liegende Kabel.

Auf Stabilität achten. Wichtig ist, dass der Topf auch beim Anstoßen weder kippen noch rutschen kann. Weitere Kriterien: große Topföffnung, gute Halterung für die Gabeln und – bei Betrieb mit Brennpaste – einfache Temperaturregulierung.

Preis und Material nicht entscheidend. Beide haben keinen unmittelbaren Einfluss auf das Gelingen des Fondues. Höherwertige Töpfe sind haltbarer, für die fallweise Verwendung genügt auch ein Billigset. Bei Bedarf auf Spülmaschineneignung achten. Sofern die Sicherheitskriterien erfüllt sind, können Sie ruhig nach dem optischen Eindruck entscheiden.

Suppe statt Öl. Gesünder, umweltschonender, preisgünstiger und sicherer ist die Verwendung von Suppe statt Öl.

 

Im Test: 10 Fonduesets, davon 3 mit Strom betrieben und 7 mit Brennpaste.

Technische Prüfung
(in Anlehnung an Önorm EN 12983-1)
Bewertet wurde die Maximaltemperatur von Topf, Griff und Fonduegestell. Weiters beurteilten wir die Stabilität des Topfes am Gestell und die Verschüttsicherheit in der beschleunigten und verzögerten Bewegung.

Handhabung
Bewertet wurden Bedienungsanleitung, Rezeptteil, Temperaturregulierung, Befüllen und Entnehmen des Gargutes, Ausgießen des Öls sowie Reinigung von Topf und Fonduegestell.

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail
Zum Seitenanfang