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Bananenmarken im Ethik-Test - Kritik trägt Früchte

  • Monokulturen mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt
  • Positive Entwicklung in den letzten Jahren
  • Neue Gefahren durch Auslagerung

Dunkle Vergangenheit

Bananenproduzenten haben eine dunkle Vergangenheit. Die Vorwürfe reichen von brutaler Ausbeutung der Plantagenarbeiter bis zur tatkräftigen Unterstützung putschender Militärs in Lateinamerika. Auch heute noch sind die Bedingungen in den Anbaugebieten der Dritten Welt alles andere als rosig – sowohl in ökologischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht.

Verheerende Auswirkungen auf Umwelt

Die Plantagenwirtschaft hat verheerende Auswirkungen auf die Umwelt: Bodenerosion, Wasserverschmutzung, Abholzen riesiger Waldflächen und nicht zuletzt Schädlingsbefall, der nur durch den immer stärkeren Einsatz von Pestiziden bekämpft werden kann. So betrug der durchschnittliche Hektareinsatz von Pestiziden in Costa Rica im Jahr 1995 rund 44 kg pro Jahr, verglichen mit 2,7 kg, die üblicherweise für Ackerfrüchte in Industriestaaten aufgewendet werden.

Giftcocktail vom Himmel

Selbst wenn man berücksichtigt, dass sich vor allem Pilzkrankheiten in den feuchtwarmen Anbaugebieten viel rascher verbreiten, ist der Chemieeinsatz unverantwortlich – und unnötig – hoch. Einer Schätzung des Earth College in Costa Rica zufolge gehen beim Besprühen der Bananenpflanzungen vom Flugzeug aus 90 Prozent der Fungizide (Pilzbekämpfungsmittel) verloren: 15 Prozent werden vom Wind vertragen oder fallen außerhalb der Plantage zu Boden, 40 Prozent treffen nicht auf die Pflanzen, sondern auf die Erde, und 35 Prozent werden vom Regen ausgewaschen. Und gar nicht so selten geht der Giftcocktail auch auf die Arbeiter nieder, die während des Pestizideinsatzes die Plantagen nicht verlassen (dürfen).

Dreckiges Dutzend

Einige der Schädlingsbekämpfungsmittel gehören zu den „Dirty Dozen“ (Dreckiges Dutzend), die wegen ihrer extremen Gesundheitsgefährdung international geächtet werden. Ihre Folgen sind Krebs, Sterilität, Leber- und Nierenschäden sowie Schädigungen des Erbgutes. Nemagon, ein Antiwurmmittel, in den USA seit 1977 verboten, wurde auf den Bananenplantagen Lateinamerikas bis zum Jahr 1990 eingesetzt. Es hat zigtausende Arbeiter zeugungsunfähig gemacht.

Gewerkschaften werden offen oder subtil bekämpft. Wer einer Gewerkschaft beitritt, kann seinen Job verlieren und auf eine schwarze Liste kommen, sodass er nie wieder Arbeit findet. Und das in Ländern, in denen es keine Arbeitslosenunterstützung gibt. Zahlreiche Menschen, vor allem im bürgerkriegsumtobten Kolumbien, haben ihre gewerkschaftlichen Aktivitäten auch mit dem Leben bezahlt.

Gewerkschaft schwächen

Viele Bananengesellschaften sind inzwischen dazu übergegangen, „Arbeitervereinigungen“ nach ihren eigenen Vorstellungen zu schaffen, um die Gewerkschaftsbewegung zu schwächen. Diese unter dem Begriff „Solidarismo“ bekannten Vereine gewähren den Arbeitern gewisse Vergünstigungen wie billige Kredite, gesellschaftliche oder sportliche Veranstaltungen, nie aber vertreten sie deren Rechte gegenüber dem Arbeitgeber. Zur Finanzierung wird den Arbeitern ein Teil ihres Lohns abgezogen.

Ein Prozent an Arbeiter

Im Durchschnitt geht vom Endverbraucherpreis einer Banane nur 1 Prozent an den Plantagenarbeiter. Noch schlechter ergeht es Wanderarbeitern: Sie leben in Notunterkünften, isoliert und rechtlos, ohne jegliche soziale Unterstützung oder medizinische Betreuung. In Belize sind so gut wie alle auf Bananenplantagen Beschäftigten Wanderarbeiter aus Honduras, El Salvador oder Guatemala.

Chiquita, Dole, Del Monte

Die katastrophalen Zustände haben in den Neunzigerjahren heftige internationale Proteste heraufbeschworen, die sich vor allem gegen die Weltmarktführer Chiquita, Dole und Del Monte richteten – gemeinsam beherrschen sie zwei Drittel des Marktes. Diese reagierten darauf mit teilweise substanziellen Zugeständnissen. So arbeitet Chiquita seit Jahren mit der US-amerikanischen Rainforest Alliance zusammen, die im „Better Banana Project“ Umwelt-, aber auch Sozialstandards formuliert hat und diese auch überprüft.

Im Jahr 2001 unterzeichnete derselbe Konzern ein Abkommen mit der internationalen Nahrungsmittelarbeitergewerkschaft (IUF), das ihn zur Einhaltung von Arbeitnehmerrechten verpflichtet. Andere Konzerne folgten diesem Beispiel – wenn auch weniger ambitioniert.

Positiver Trend? Privatarmee

Trotz des unverkennbar positiven Trends will die Kritik an den Bananenkonzernen nicht verstummen. Auf zahlreichen Plantagen herrschen immer noch skandalöse Zustände. So hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch im April 2002 eine Studie veröffentlicht, der zufolge Chiquita, Dole und Del Monte in Ecuador von – verbotener – Kinderarbeit profitieren. Acht- bis Dreizehnjährige müssten Schwerarbeit leisten, seien Pestiziden ausgesetzt, hätten weder Waschgelegenheit noch Aufenthaltsraum und bekämen nur 60 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns. Im selben Land ließ ein Bananenkonzern im Mai 2002 eine Privatarmee aufmarschieren, um einen friedlichen Streik von 800 Arbeitern zu stoppen, 19 Personen wurden verletzt.

Kontrolle nur mit Voranmeldung

Der scheinbare Widerspruch erklärt sich daraus, dass allein durch die (durchaus aufrichtig gemeinte) Verpflichtung zur Einhaltung gewisser Standards sich die Situation in den Betrieben nicht schlagartig verbessert. Erfolge stellen sich erst nach und nach ein, vor allem aber ist die Umsetzung in die Praxis erst dann gewährleistet, wenn es regelmäßige Überprüfungen gibt. Selbst bei dem am besten bewerteten Konzern Chiquita wird die Effizienz der Kontrolle infrage gestellt: Betriebsvisiten der Rainforest Alliance kämen nicht ohne Voranmeldung zu Stande, so der Vorwurf.

Flucht aus der Verantwortung

Die vorliegende Bewertung der gesellschaftlichen Verantwortung – durchgeführt von der belgischen Rating-Agentur Stock at Stake – vergleicht die Maßnahmen der Bananen-Anbieter, die dazu führen sollen, dass soziale und ökologische Standards in den von ihnen abhängigen Betrieben eingehalten werden. Aber selbst das recht gute Abschneiden des Chiquita-Konzerns bedeutet nicht, dass in allen seinen Plantagen die Auflagen erfüllt werden; sie befinden sich lediglich auf dem – vergleichsweise – besten Weg dorthin.

Problem auslagern

Es besteht, wie in anderen Branchen auch, die Gefahr, dass sich die Unternehmen des Problems dadurch entledigen, dass sie die Produktion unter eigenem Namen einstellen und Bananen zunehmend von anderen Firmen beziehen. Für diese fühlen sie sich dann nicht mehr verantwortlich. Damit dieses Kalkül nicht aufgeht, wird es auch in Zukunft nötig sein, die Konzerne an ihre Verantwortung zu erinnern, die sich auch auf ihre Lieferanten erstreckt.

Fairtrade ist Testsieger

Der Testsieger, die in 16 Industriestaaten tätige Fairtrade Labelling Organizations Int. (FLO), spielt sozusagen in einer anderen Liga. Sie gibt Kleinbauern und kleinen Genossenschaften, die von den Multis an den Rand gedrängt wurden, eine neue Chance. Die Lieferanten bekommen einen langfristig fixierten Preis, der an den Lebenshaltungskosten und nicht an den spekulativ schwankenden Weltmarktpreisen für Bananen orientiert ist. Darüber hinaus bekommen die Produzenten eine Prämie; mit der Auflage, Investitionen zur Steigerung von Qualität und Nachhaltigkeit der Produktion zu tätigen. Ein wachsender Anteil der Fairtrade-Bananen stammt aus biologischem Anbau.

Fairtrade Österreich bezieht ausschließlich Bio-Bananen von zwei Betrieben aus Ecuador. Der Preis von Fairtrade-Bananen liegt mit 2,10 bis 2,50 Euro nur unwesentlich über dem Normalpreis von Markenbananen. Ihre Konkurrenzfähigkeit haben die fairen Früchte längst bewiesen, ihr Marktanteil in der Schweiz liegt bei 24 Prozent (Österreich 2,1 Prozent).

Bananenmarken

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Was Ernährungsexperten sagen - Freudenspender oder Dickmacher?

Millionen Österreicher können nicht irren – die Banane ist nach dem Apfel die beliebteste Obstsorte. Tatsächlich loben auch Ernährungswissenschafter den hohen Nährstoffgehalt der gelben Frucht: Sie ist reich an Mineralstoffen, vor allem Kalium, daneben auch Phosphor und Magnesium; weiters liefert sie zahlreiche Vitamine – wenn auch in geringen Mengen.

Ideale Ernährung . Der Energiegehalt ist mit 94 kcal pro 100 g zwar fast doppelt so hoch wie der von Äpfeln oder Zitrusfrüchten. Dennoch machen Bananen nicht dick. Sie sind leicht und bekömmlich und aufgrund ihres Zucker-, Stärke- und Ballaststoffgehalts ideal für den kleinen Hunger zwischendurch oder bei sportlicher Betätigung. Die Banane enthält auch den Botenstoff Serotonin – zwar nur in geringen Mengen; der Zuckergehalt fördert aber die Serotoninbildung, was wiederum mit einer Steigerung des Wohlbefindens in Zusammenhang gebracht wird.

Eigentlich eine Beere . Die Bananenpflanze ist eine großblättrige Staude, die durchschnittlich 2 bis 9 Meter hoch wird. Botanisch gesehen handelt es sich bei Bananen um Beerenfrüchte: 3 verwachsene Fruchtblätter bilden eine so genannte unterständige Beere, die bis zu 30 cm lang und 2,5 cm dick wird. Bananen wachsen in fingerförmigen Fruchtständen zu 120 bis 200 Stück. Die Schale zeigt je nach Sorte und Reifegrad unterschiedliche Farbtöne. Das Fruchtfleisch enthält schwärzliche Samenanlagen, ist anfangs fest und wird mit zunehmender Reife durch die Stärkeverzuckerung weicher und süßlicher.

Die in Europa und den USA gängige Sorte trägt die Bezeichnung „Giant Cavendish“. Daneben gibt es eine Reihe anderer Sorten, die fallweise auch bei uns auf Märkten angeboten werden. So etwa die auf Kleinwüchsigkeit gezüchtete Babybanane („Lady Finger“) mit besonders kräftigem Aroma. Oder die ebenfalls kleinwüchsige Apfelbanane mit zarter Apfelnote.

Kochbananen eignen sich nicht zum rohen Verzehr. Bei uns sehr exotisch, sind sie in tropischen Ländern das Grundnahrungsmittel schlechthin. Das Fruchtfleisch wird getrocknet, gebraten, geröstet, zu Brei zerstampft oder zu Mehl vermahlen.

Kompetent mit Konsument

  • Fairtrade die beste Wahl . Fairtrade-Bananen verbinden hohe Qualität mit ehrgeizigen Vorstellungen von sozialer Verantwortung, die auch der praktischen Prüfung standhalten. Wenn sie dann auch noch bio sind, gibt es kaum mehr etwas auszusetzen. In welchen Supermärkten oder Läden Fairtrade-Bananen erhältlich sind, erfahren Sie unter www.fairtrade.at .
  • Konzerne haben die Lektion gelernt . Unter den Multis zeigt vor allem Chiquita große Bereitschaft zur Kooperation. Soziale Verantwortung ist in der Unternehmenspolitik integriert. Missstände in der Praxis gibt es aber zuhauf.
  • Rückschlag durch Auslagern . Die alte Masche der Multis, sich durch Auslagern der Produktion der Verantwortung zu entziehen, droht auch in dieser Branche, die positiven Ansätze wieder zunichte zu machen.

So wurde erhoben

Der Ethik-Test erfolgte im Auftrag des VKI und einer Reihe weiterer europäischer Verbraucherverbände. Durchgeführt wurde er von Stock at Stake , der Research-Agentur der belgischen Non-Profit-Organisation Ethibel . Stock at Stake ist spezialisiert auf die Prüfung und Beratung in allen Belangen der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen. Es wurden internationale Konzerne, regionale Kooperativen und Fairtrade-Kooperativen untersucht, wir veröffentlichen die Ergebnisse von 8 Unternehmen (9 Marken).

Die Erhebung erfolgte in drei Schritten:

  1. Sammeln von Informationen aus dem Unternehmen mittels Fragebogen, Interviews und öffentlicher Berichte.
  2. Gegenüberstellung der Unternehmensangaben mit Berichten von Stakeholdern, d.s. alle Gruppen, die durch die Aktivitäten des Unternehmens betroffen sind (v.a. Gewerkschaften, Umweltschutz- oder Menschenrechtsgruppen).
  3. Konsultation überregional bedeutsamer Stakeholder, um ein Feedback auf die Untersuchung zu bekommen.

Bei der Datensammlung wurde darauf geachtet, nur aktuelle Berichte zu berücksichtigen (keine Berücksichtigung von Berichten, die vor dem Jahr 2000 erstellt wurden). Vorwürfe müssen objektiv nachvollziehbar sein. Wenn nötig, wurden Informationsquellen gegengecheckt. Grundsätzlich bezieht sich die Untersuchung nur auf den Unternehmensbereich Bananenproduktion und -distribution.

Die Untersuchungsergebnisse wurden in 10 Indikatoren dargestellt: 4 aus den Bereichen Umwelt, 4 für Soziales und 2 für Informationsoffenheit (Transparenz). Die Bewertung erfolgte in drei Stufen:

  • A: wenn die jeweils definierten Bedingungen erfüllt werden
  • B: für eine teilweise Erfüllung
  • C: bei Nichterfüllung

Zu beachten ist: Gegenstand der Untersuchung bilden vor allem die Unternehmenspolitik und Managementsysteme zu deren Umsetzung. In welchem Maß die Zielsetzungen des Unternehmens in der Praxis wirklich erreicht werden, kann nur zum Teil überprüft werden. Die Bewertung A bedeutet lediglich, dass das Unternehmen in diesem Punkt besser als die meisten seiner Mitbewerber abschließt, aber nicht, dass dies absolut gesehen als gut oder auch nur akzeptabel bezeichnet werden könnte.

Waren die Informationen nicht ausreichend oder nicht eindeutig, wurde keine Bewertung vorgenommen. Aus den Einzelbewertungen wurden Gruppenurteile und ein Gesamturteil für Unternehmensethik errechnet. Die Bewertung C in einem Einzelkriterium führt sowohl zu einer entsprechenden Abwertung des Gruppen- als auch des Gesamturteils.

Definitionen der Kriterien

Im Einzelnen wurden die Bewertungen wie folgt definiert:

UMWELT

Politik und Managementsystem

  • A: Das Unternehmen verfügt über eine formale Umweltpolitik und hat ein Umweltmanagementsystem (EMAS) umgesetzt; und zwar in 100 % seiner Betriebe bzw. Zulieferbetriebe.
  • B: Das Unternehmen verfügt über eine formale Umweltpolitik und hat Umweltprogramme teilweise umgesetzt.
  • C: Das Unternehmen verfügt über keine formale Politik und über kein EMAS.

Verzicht auf gesundheitsschädliche Substanzen

  • A: Das Unternehmen wendet ein integriertes Pestizid-Management-Programm an und setzt Schädlingsbekämpfungsmittel aller Art sorgsam ein.
  • B: Beim Einsatz von Pestiziden werden Umwelt- und gesundheitliche Aspekte berücksichtigt.
  • C: Umweltaspekte werden nicht berücksichtigt.

Andere Umweltmaßnahmen

  • A: Das Unternehmen setzt alle zum Schutz der Umwelt erforderlichen Maßnahmen ein.
  • B: Es werden nur teilweise Umweltschutzmaßnahmen umgesetzt.
  • C: Keine Umweltschutzmaßnahmen.

Überprüfung und Zertifizierung der Umweltpolitik

  • A: In der Mehrzahl der Betriebe gibt es ein unabhängiges Zertifizierungs- oder Überprüfungsprogramm.
  • B: Teilweise Beteiligung an Zertifizierungs- oder Überprüfungsprogrammen.
  • C: (So gut wie) keine Beteiligung an Zertifizierungs- oder Überprüfungsprogrammen.

SOZIALES

Verhaltenskodex (Code of Conduct, CoC) für Arbeitnehmerrechte

  • A: Das Unternehmen verpflichtet sich zur Einhaltung eines relativ strikten Verhaltenskodex, der die 8 ILO-Konventionen sowie Gesundheit und Sicherheit beinhaltet.
  • B: Das Unternehmen verpflichtet sich zur Einhaltung einiger der 8 ILO-Konventionen, Gesundheit und Sicherheit finden keine Erwähnung.
  • C: Das Unternehmen hat keinen Verhaltenskodex.

Interne Kontrolle

  • A: Das Unternehmen kontrolliert die Arbeitsbedingungen in seinen Betrieben bzw. Zulieferbetrieben und korrigiert sie bei Bedarf.
  • B: Die Kontrolle beschränkt sich auf firmeneigene Betriebe, sie erstreckt sich nicht auf Zulieferbetriebe.
  • C: Keine Kontrolle.

Unterstützung von Entwicklungsinitiativen

  • A: Das Unternehmen leistet substanzielle Unterstützung für Initiativen im Bereich der gemeinschaftlichen oder wirtschaftlichen Entwicklung.
  • B: Das Unternehmen leistet nur beschränkte und/oder kommerziell orientierte Unterstützung.
  • C: Keine Unterstützung.

Überprüfung und Zertifizierung der sozialen Maßnahmen

  • A: In der Mehrzahl der – eigenen – Betriebe (nicht unbedingt der Zulieferbetriebe) gibt es ein unabhängiges Zertifizierungs- oder Überprüfungsprogramm.
  • B: Teilweise Beteiligung an Zertifizierungs- oder Überprüfungsprogrammen.
  • C: (So gut wie) keine Beteiligung an Zertifizierungs- oder Überprüfungsprogrammen.

INFORMATIONSOFFENHEIT

Beantwortung des Fragebogens, Kooperationsbereitschaft

  • A: Das Unternehmen hat die meisten Fragen – detailliert – beantwortet.
  • B: Das Unternehmen hat nur grobe Angaben zu den meisten Fragen gemacht bzw. nur einen Teil der Fragen beantwortet.
  • C: Das Unternehmen hat an der Befragung nicht teilgenommen und auch keine sonstigen Informationen zur Verfügung gestellt.

Berichterstattung

  • A: Das Unternehmen berichtet über ökologische und soziale Aspekte auf seiner Website oder durch Zusendung von Informationen auf Anfrage.
  • B: Das Unternehmen berichtet teilweise (beschränkt auf gesetzliche Verpflichtungen) über ökologische und soziale Aspekte.
  • C: Es werden keine ökologische und soziale Angaben veröffentlicht.

Mehr zum Thema

Gute Informationsquellen zum Thema Soziale Verantwortung auf dem Bananenmarkt sind beispielsweise: www.banafair.de , www.fairtrade.net , www.rainforest-alliance.org , www.bananalink.org.uk , www.hrw.org (Human Rights Watch), www.globalexchange.org .

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