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Antibiotika-Rückstände in Lebensmitteln - Riskant für Verbraucher?

Antibiotika werden zur Bekämpfung bakterieller Infektionen eingesetzt.

Besonders dort, wo viele Tiere auf engem Raum leben, können sich Krankheiten rasch ausbreiten. Bei Tieren in Gruppenhaltung werden deshalb häufig alle Tiere behandelt, um eine Übertragung der Infektion von kranken auf gesunde Tiere zu verhindern.

Antibiotika wurden früher auch als sogenannte Leistungsförderer eingesetzt – z.B., um das Wachstum der Tiere zu verbessern. Seit 2006 ist das in der EU verboten.
 

In welchen Lebensmitteln enthalten?

Rückstände von Antibiotika können in allen tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eier, Milch etc. enthalten sein, wenn die Tiere mit Antibiotika behandelt wurden.

Nach dem Einsatz von Antibiotika sind bestimmte Wartezeiten einzuhalten. Erst dann dürfen Lebensmittel von solchen Tieren in den Handel gebracht werden. 
 

Gesundheits-Risiko?

Im Hinblick auf Arzneimittelrückstände ist das gesundheitliche Risiko für Verbraucher durch den Verzehr von Lebensmitteln gering.

Die Festlegung einer Rückstandshöchstmenge in Lebensmitteln ist eine Voraussetzung für die Zulassung eines Arzneimittels zur Anwendung in der Nutztierhaltung. 

Rückstände auch in Bio-Lebensmitteln?

Grundsätzlich dürfen auch Tiere in der ökologischen Tierhaltung mit Antibiotika behandelt werden.

Allerdings sind die Regelungen hier strenger als bei der konventionellen Viehzucht. Zum Antibiotikaeinsatz in der biologischen Landwirtschaft gibt es derzeit keine genauen Zahlen.

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