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Handys für Senioren - Ganz schön reif

, aktualisiert am

Gut bedienbar, Konzentration auf das Wesentliche – Seniorenhandys haben ihr altbackenes Image ­abgestreift.

Technikverliebte belächeln sie häufig als vorsintflutlich, klobig, altbacken, plump und ­rückständig, nennen sie "Seniorenhandys“. Das ist meist nicht freundlich-positiv gemeint, sondern abwertend. Eine Einschätzung, der wir uns nicht anschließen wollen und – aufgrund der aktuellen Testergebnisse – auch nicht könnten.

Denn schließlich schaffte im vor­liegenden Test von 16 „Seniorenhandys“ fast jeder dritte Kandidat ein „sehr gutes“ Testurteil. Das ist ein ausgezeichnetes Resultat, weshalb es uns an der Zeit scheint, mit dem Staubwedel der Testergebnisse den Lurch der Vorurteile hinwegzufegen

Weniger ist oft mehr

Wenn wir in diesem Test dennoch bei der ­Bezeichnung „Seniorenhandy“ bleiben, so lediglich deshalb, weil sie sich mittlerweile eingebürgert hat und zutreffendere Bezeichnungen wie etwa „Handy mit einfacher Be­dienbarkeit und guter Qualität“ sprachlich recht sperrig daherkommen. Klar sollte nur sein, dass „Seniorenhandys“ keineswegs Geräte nur für die ältere Generation sind, vielmehr für alle Anwender, denen es in erster Linie um die Grundfunktion eines mobilen Telefons geht: das Telefonieren.

Und natürlich um die damit unmittelbar zusammenhängenden Funktionen wie das Speichern von Namen oder das Versenden von SMS. Unsere zehn Testpersonen waren zwischen 50 und 70 Jahre alt und bezeichneten sich durchwegs als Wenigtelefonierer.

Radio, Kamera & Co

Radio, Kamera & Co

Dabei sind viele Prüflinge keineswegs auf diese Funktionen beschränkt. Sie verzichten nur darauf, sich selbst und den Anwender mit Zusatzfunktionen zu über(be)lasten, wie das bei "normalen“ Handys gängiger Sport von Herstellern bzw. deren hauptsächlichen Auftraggebern, den Handynetzbetreibern, ist. So bieten mehr als die Hälfte der getesteten Handys ein eingebautes Radio, immerhin drei auch eine Kamera (Nokia 7020 und 7230, LG GD550).

Kopfhöreranschluss

Mit einer Ausnahme verfügen alle Handys über einen Kopfhöreranschluss, und mit zwei Geräten (Nokia 7230 und LG GD550) kann man auch im Internet surfen oder seine E-Mails abrufen. Fast ein Drittel ist mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet, mit deren Hilfe man beispielsweise das Autoradio zur Handy-Freisprechanlage umfunktionieren kann. So "vorsintflutlich“ wie ihr Ruf sind die Seniorenhandys also ­gar nicht.

Besonderes Augenmerk legen die Hersteller freilich auf Senioren-spezifische Bedürfnisse wie

  • deutlich sehen
  • gut hören
  • leicht bedienen.

Beim Sehen – also beim Display – gibt es zwei Konzepte: das grafik- und das textorientierte. Ersteres ist von den "normalen" Handys her geläufig: Grafische Symbole stellen auf einem vergleichsweise großen Display den Zugang zu den Funktionen bereit. Displays für die textorientierte Darstellung sind meist deutlich kleiner, die Menüs werden jedoch in besonders großen Lettern dargestellt. Die textorientierten Modelle werden bei ­Sonnenlicht sogar als etwas leichter ablesbar empfunden.

Große Tasten – k(l)eine Probleme

Große Tasten – k(l)eine Probleme

Bei der Tastatur sind die Seniorenhandys in Sachen Bedienungsfreundlichkeit, Größe und Anordnung der Tasten überwiegend sehr gut – ein interessanter Aspekt für alle, die sich bei der Bedienung ihres Hightech-Handys schon gewünscht haben mögen, die Fingerchen ­ihrer (Enkel-)Kinder zu haben. Und sei es nur, um Eintragungen ins Telefonbuch zu bewerkstelligen. Das gleicht bei manchen normalen Handys einem Hürdenlauf.

Bei den Seniorenhandys kamen unsere Testpersonen hingegen bei zwei Drittel der Produkte sehr gut damit zurecht; auch das Wählen über den ­Telefonbucheintrag funktionierte überwiegend sehr gut, allerdings gibt es hier auch drei nur "durchschnittliche“ Ergebnisse und ein "weniger zufriedenstellendes“.

SMS schreiben: kein Problem

Erstaunlich: Selbst das Schreiben von SMS bereitete unseren Testpersonen bei der Mehrzahl der Produkte keine Schwierigkeiten. Das wird wohl auf das Konto der großen Tasten gehen und könnte dazu beitragen, dass der Anteil von SMS-schreibenden Senioren (derzeit nur 25 Prozent im Vergleich zu 73 Prozent aller Handy-User) steigt.

Notruf leicht gemacht

Notruf leicht gemacht

Im Bereich der Tasten weisen die Seniorenhandys eine weitere Besonderheit auf: die Notruftaste, über die zwei Drittel der Modelle verfügen und die unserer Meinung nach bei „deklarierten Seniorenhandys” eigentlich Standard sein sollte. Sie erlaubt es, je nach Modell mehrere Rufnummern zu speichern, die im Notfall gewählt werden sollen. Das ähnelt den Kurzwahltasten, wie man sie von herkömmlichen Handys kennt – sie finden sich zusätzlich auch auf allen Senioren­handys –, unterscheidet sich aber doch in der dahinterstehenden Funktionalität.

Einfache Bedienung bei Sturz, Herzattacke, Diabetesanfall

Bei einer Kurzwahltaste wird lediglich die darauf programmierte Rufnummer auto­matisch gewählt, hält man sie für einen bestimmten Zeitraum gedrückt. Antwortet der gewählte Teilnehmer nicht, hat sich die Sache damit erledigt, man landet allenfalls in dessen Sprachbox. Bei der Notruftaste hingegen werden die eingespeicherten Nummern ­immer wieder angewählt; so lange, bis – ­hoffentlich – jemand antwortet. Gleichzeitig wird das Handy auf „Freisprechen“ geschaltet, ohne dass dafür eine manuelle Einstellung durch den Anrufer nötig wäre. Der Vorteil liegt auf der Hand: Bei Sturz, Herzattacke, einem Diabetesanfall etc. muss sich der in Not Geratene nicht erst durch Menüs hanteln, um Hilfe herbeizurufen.

Das Aufbauen der Verbindung passiert vielmehr auto­matisch und wiederholt, sobald auch nur ein einziger Druck auf die Notruftaste erfolgreich war. Eine äußerst sinnvolle Funktion, nicht nur für Senioren, denn es sollen auch schon Jüngere in Situationen geraten sein, in denen ihnen die herkömmliche Bedienung des ­Handys nicht mehr möglich war (Auto- oder Sportunfall, akute Erkrankung, Überfall etc.).

Standort wird nicht geortet

Der Klarheit halber sei aber angemerkt, dass die Notruffunktion der getesteten Handys keine Standortbestimmung des Anrufenden beinhaltet, wie sie beispielsweise bei speziell darauf ausgerichteten Notrufsystemen durchaus via GPS-Satellitensignal möglich ist. Auch die Verbindung zu (anmelde- und kostenpflichtigen) privaten Notrufdiensten, die gleich die ganze Krankengeschichte des Anrufenden bei der Hand haben und von sich aus weitere Schritte veranlassen, ist damit nicht gemeint.

Testtabelle: Seniorenhandys 4/2011

Kurzbeschreibungen

Im Folgenden Kurzbeschreibungen der getesteten Handys. Details finden Sie in der Tabelle.

1  Doro Phone Easy 410 gsm
Gut zu öffnendes Klapphandy mit großem, gut ablesbarem Display. Einfache Menüführung, verständliche Bedienungsanleitung. Von den Testern wurden keine Mängel beanstandet. Fünf Notrufnummern speicherbar. Bluetooth.

2  Emporia Elegance
Handy mit seitlichen Bedien¬tasten etwas überladen. Display im Freien und bei Sonnenlicht schlecht ablesbar. Die Schrift¬größe ist veränderbar (bis Jumbo-Größe). Kein vollständiger Kalender. Fünf Kurzwahlnummern speicherbar. Sehr gute und verständliche Bedienungsanleitung. Taschenlampe.

3  bea-fon S50
Handy mit gutem Display, ein¬facher Menüführung und gut zu bedienender seitlicher Tastensperre. Kein Kalender vorhanden, fünf Erin¬nerungen mit Notiz möglich. Bedienungsanleitung etwas klein geschrieben. Vier Notrufnummern speicherbar. Taschenlampe. Erhältlich u.a. bei Niedermeyer.

4  tiptel Ergophone 6010 GSM
Einfaches Handy mit kleinem, auch im Freien gut ablesbarem Display. Die seitlich angeordnete Tastensperre ist fehleranfällig. Kein vollständiger Kalender, kein akustisches Signal bei versäumten Nachrichten (SMS). Gute Bedienungsanleitung. Fünf Notrufnummern speicherbar. Taschen¬lampe.

5  amplicom Power Tel M6000
Handy mit Farbdisplay. Naviga¬tionstasten und Kurzwahltasten liegen etwas zu eng beisammen, Doppelbelegung von Kurzwahl¬tasten. Sehr lauter Klingelton, Frequenzhöhe einstellbar (gut bei Hörbehinderung). Fünf Notrufnummern einstellbar, Sturzsensor. Ausführliche Bedienungsanleitung. Bluetooth. Erhältlich unter anderen. bei Hansaton.

6  Hagenuk c900
Schwierig zu öffnendes Klapphandy mit gutem Display und Tastatur. Beim Test funktionierte die Namensuche im Telefonbuch mithilfe der Anfangsbuchstaben-Eingabe nicht, kein Eintrag im Kalender möglich. Drei Kurzwahlnummern und drei Notrufnummern speicherbar. Taschenlampe.

7  Nokia 7020
Klapphandy mit 2 Displays, bei Sonneneinstrahlung nicht gut ablesbar. Veränderbare Menü­führung und einstellbare Schriftgröße. Besitzt vollwertigen Kalender. Bedienungsanleitung lässt zu wünschen übrig (ungenaue Beschreibungen). Kamera, Bluetooth, Internet.

8  bea-fon S20
Weitgehend baugleich mit Hagenuk fono e100. Handy mit kleinem, gut lesbarem Display. Menüführung etwas langwierig, teilweise viele Schritte. Kein vollständiger Kalender. Schlechte Bedienungsanleitung (ungenaue Beschreibungen). Fünf Notrufnummern speicherbar. Taschenlampe. (bei Niedermeyer)

9  Hagenuk fono e100
Weitgehend baugleich mit bea-fon S20. Handy mit kleinem, gut lesbarem Display. Menüführung etwas langwierig, teilweise viele Schritte. Kein vollständiger Ka¬lender. Schlechte Bedienungsanleitung (ungenaue Beschreibungen). Fünf Notrufnummern speicherbar. Taschenlampe.

10 Nokia 7230
Sliderhandy mit Farbdisplay, bei Sonneneinstrahlung nicht gut ablesbar. Veränderbare Menüführung und einstellbare Schriftgröße. Vollwertiger Kalender. Bedienungsanleitung lässt zu wünschen übrig. Kamera, Blue¬tooth, Internet.

11 Telme C135
Zu viele seitliche Tasten erschweren das Bedienen. Das kleine ¬Display ist gut ablesbar, jedoch erscheint ein Symbol, das nirgends erklärt ist (auch nicht
in der schwachen Bedienungs¬anleitung). Kein vollständiger Kalender. Zwei Notrufnummern speicherbar. Taschenlampe.

12  LG GD550
Silderhandy mit großem, gut ¬lesbarem Farbdisplay. Menü­führung gewöhnungsbedürftig. Schwie¬riges Einrichten der Kurzwahlnummern. Kein Stichwort¬verzeichnis in der Bedienungs¬anleitung und keine genaue Beschreibung der Einstellungen. Kamera, Bluetooth, Internet.

13 Auro M101
Handy mit relativ kleinem Display. Komplizierte, verwirrende Menüführung (viele Schritte ¬notwendig, Seitentasten), dazu Mischung der Bezeichnungen in Englisch/Deutsch, Doppelbelegung einiger Tasten. Kein Kalender vorhanden. Eine Notrufnummer speicherbar. Taschenlampe.

14 PRO V XXL
Kompaktes Handy mit kleinem Display. Teilweise unübersicht¬liche und umständliche Menü­führung, sehr klein geschriebene Bedienungsanleitung. Kein Kalender vorhanden, lediglich Weckfunktion. Freisprechfunktion vor allem bei höherer Lautstärke schlecht. Vier Notrufnummern speicherbar. Taschenlampe.

15  Sentel 600
Großes Handy mit griffiger Oberfläche und kleinem, guten Display. Komplizierte und verwirrende Menüführung durch abwechselnde Betätigung von Seiten- und Fronttasten. Keine Schreibmöglichkeit, kein SMS möglich. Vier Kurzwahltasten. Bedienungsanleitung unübersichtlich.

16  Hyundai MB-160
Schwierig zu öffnendes Klapphandy mit gutem Display. Namenssuche funktioniert nicht, kein Eintrag im Kalender möglich. Schlechte Sprachqualität beim Telefonieren. Nichtssagende, extrem klein geschriebene Kurzanleitung. Drei Kurzwahlnummern und drei Notrufnummern speicherbar. Taschenlampe.

Seniorentarif von T-Mobile

T-Mobile ist der einzige Mobilfunkanbieter mit eigenem Seniorentarif: HIT 55plus

Für eine monatliche Gebühr von 9,90 Euro werden 500 Freiminuten in alle Netze sowie 1.000 Freiminuten zu T-Mobile geboten. Für SMS gibt es kein Freikontingent.

Das Angebot passt für Menschen, die keine SMS verschicken und durchschnittlich viel telefonieren. Ähnliche Angebote haben allerdings auch andere Anbieter, wenn auch nicht speziell für Senioren. Echte Wenigtelefonierer (2 bis 3 Minuten pro Tag) sind hingegen mit einer Wertkarte besser dran: Mehr als ein paar Euro im Monat kommen da nicht zusammen.

Zusammenfassung

Einfach. „Seniorenhandys” sind in Funktionalität und Qualität weit besser als ihr angestaubtes Image. Sie punkten vor allem in den Bereichen Benutzerfreundlichkeit, Displayqualität (auch unter widrigen Lichtverhältnissen) und Sprachqualität. Selbst ohne Vertragsbindung an einen Provider sind sie im Schnitt meist billiger als Hightech-Handys der letzten Generation.

Ohne Schnickschnack. Ihre Funktionalität ist im Vergleich mit herkömmlichen Handys eingeschränkt, auf das Wesentliche reduziert: telefonieren, Adressbuch anlegen und nutzen, SMS empfangen und versenden. Sie bieten in den meisten Fällen eine von uns als sinnvoll erachtete Notruffunktion. Im Schnitt sind sie nicht größer oder schwerer als andere Handys.

Die meisten sind geeignet. Seniorenhandys werden überwiegend von darauf spezialisierten Nischenanbietern erzeugt und vertrieben, „große Herstellernamen” sind rar. Die meisten erfüllen die Ansprüche der Zielgruppe. Vier von 16 Geräten wiesen allerdings eine geradezu katas­trophale Menüführung oder Bedienungsanleitung auf.

Testkriterien

Im Test 16 Handys, ausgewählt nach Hersteller- bzw. Providerempfehlung. Überprüft wurden die Produkte hinsichtlich Seniorentauglichkeit und einfacher Bedienung. 10 Testpersonen (Wenigtelefonierer, zwischen 50 und 70 Jahre alt) beurteilten die Kriterien anhand eines Fragebogens.

Übersichtlichkeit. Beurteilt wurden Display (Größe, Helligkeit, Lesbarkeit im Freien/bei Sonnenlicht, Schriftgröße, Größe der Anzeigen) und Tasten (Bedienung, Größe, Anordnung).

Menüfunktionen. Beurteilt wurden Menüführung, Personalisierung, Telefonbuch (Eintrag erstellen und Abruf) sowie Kalender (Eintrag erstellen und Ereigniserkennung).

Telefonieren. Nummer wählen, Wählen über Telefonbuch, Kurzwahl, Sprachqualität und Freisprechen.

Nachrichten. Sprachmeldung abhören, SMS schreiben bzw. lesen, versäumte Anrufe/Nachrichten.

Einstellungen. Sprechtonlautstärke, Klingeltonlautstärke, Tastensperre.

Handhabung. Akku Laden und Tragen wurden beurteilt.

Bedienungsanleitung. Gliederung und Verständlichkeit.

Abwertung: Das Testurteil konnte nur eine Stufe besser sein als die Bedienungsanleitung und eine halbe Stufe besser als die Menüfunktionen.

 

Anbieter

amplicom: Audioline GmbH
Hellersbergstraße 2a
D-41460 Neuss
+49 2131 799 00

Auro: UpCom Telekom Vertriebs GmbH
Linzer Straße 237
A-1140 Wien
01 907 62 82
www.upcom.at

bea-fon: Mobile Emotion Europe Ltd.
De Maas 9
NL-5684 PL BEST
+31 499 37 03 43

Doro: AKL Telecommunications GesmbH
Wehlistraße 27-29/Stg. 1/3. Stock
A-1200 Wien
01 743 79 75-0
www.doroosterreich.at

Emporia Telecom
Industriezeile 36/2
A-4020 Linz
0732 77 77 17-0
www.emporia.at

Hagenuk: AKL Telecommunications GesmbH
Wehlistraße 27-29
A-1200 Wien
01 743 79 75-0
www.aklt.at

Hyundai Technologies Handels GmbH
Perfektastraße 84
A-1230 Wien
01 86 74 80-0

LG Electronics Austria GmbH
Guglgasse 15/4a
A-1110 Wien
01 740 15-0
www.lge.com

Nokia Austria GesmbH
Wienerbergstraße 11
A-1810 Wien
02682 771-0
www.nokia.at

PRO V: Personal Shop Handels-GmbH
Gärberbach 9/Gewerbepark
A-6020 Mutters
0512 56 56 45
www.personalshop.com

Sentel: GHZ Matra AG
Max-Volmer-Straße 14
D-40724 Hilden
+49 2103 39 59-0

Telme: PLEON Publico
Stelzhammerstraße 2
A-4020 Linz
0732 78 47 77-23
www.telme.at

Tiptel GmbH
Ricoweg 30/B1
A-2351 Wiener Neudorf
02236 67 74 64-0
www.tiptel.at

Leserreaktionen

Reißerisch

Ihre reißerische Headline „Die besten Handys für 50+” hat mich sehr verärgert. Man könnte meinen, dass Menschen über 50 nicht mehr bereit oder fähig sind, sich mit der Vielfalt der neuen Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Auf dem Arbeitsmarkt werden arbeitswillige Überfünfziger entweder ausgesondert oder bei Arbeitssuche als schwer vermittelbar eingestuft.

Den Test selbst finde ich jedoch gut und er war auch Hilfestellung bei der Anschaffung eines Handys für meine Schwiegermutter (80 Jahre)!

Bernhard Wolf
Wien
(aus KONSUMENT 5/2011)

Lebensfroh

Ich gratuliere Ihnen – und dem netten, strahlenden Herrn, der darauf abgebildet ist – für das äußerst gelungene, ansprechende Titelbild der April-Ausgabe. So etwas Lebensfrohes tut in Zeiten wie diesen gut.

Mag. Dr. Christiane Gugenberger
Wels
(aus KONSUMENT 5/2011)

Negativ

Bin 62, und keiner meiner Freunde in diesem Alter benötigt ein spezielles Seniorenhandy – im Gegenteil, die kaufen alle Smartphones. Es wird immer wieder geklagt, dass Menschen ab 50 bei Arbeitgebern bereits zum alten Eisen zählen. Dieses Denken sollte aus den Köpfen von Managern, aber auch von uns allen, verschwinden.

Wenn uns nun aber durch solche Titel eingeredet wird, dass man ab 50 bereits ein besonders gestaltetes Handy benötige, wird in unseren Köpfen dieser negative Eindruck einer stark verringerten Leistungsfähigkeit zwischen 50 und 70 prolongiert.

Kurt Stadler
Villach
(aus KONSUMENT 5/2011)

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