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Handys - Süßer die Handys nie klingeln

  • "Null Cent"-Tarife nicht kostenlos
  • Multimedia-Geräte im Kommen

Jeder hat eines

Statistisch gesehen besitzt jeder Österreicher mindestens ein Handy. Neukundschaft ist kaum noch zu lukrieren, also wird die bestehende gegenseitig abgeworben. Dies erklärt auch die laufende Kreation neuer Tarifmodelle, mit denen die Anbieter einander unter Druck setzen.

Sogenannte „Null Cent“-Tarife

Derzeit aktuell sind die „Null Cent“-Tarife, mit denen Sie – gegen ein entsprechendes monatliches Grundentgelt – ohne zusätzliche Gesprächskosten in ausgewählte Netze telefonieren können. A1 bietet sogar die Option, in sämtlichen Netzen kostenlos zu sprechen. 80 Euro monatlich sind dafür zu berappen.

Kleingedrucktes studieren

Wie bei allen Tarifmodellen sämtlicher Anbieter sollten Sie allerdings zuvor das Kleingedruckte studieren: Die 0 Cent gelten nur im A1-Netz (A1, B-Free, A1 Mobilbox) ohne zeitliche Beschränkung. Für alle anderen Netze (inklusive hauseigene Diskontschiene „Bob“) sind die monatlichen Gesprächsminuten auf insgesamt 1100 (= rund 18 Stunden) limitiert. Danach werden 0,25 Cent pro Minute verrechnet. Weitere Ausnahmen: Die 0 Cent gelten nicht für Mehrwertnummern, ausgenommen sind aber auch private Festnetze (etwa mit der Vorwahl 05).

Vorwahl sagt nichts über das Netz

Eine weitere Überlegung zu den „Null Cent“- und anderen Tarifen mit Gebührenvorteil in ein Mobilnetz freier Wahl: Aufgrund der Möglichkeit zur Mitnahme der Handynummer bei einem Anbieterwechsel (Rufnummernportierung), lässt die Vorwahl nicht mehr eindeutig auf das Netz schließen. Oft erklingt von heute auf morgen nach dem Wählen einer altbekannten Nummer die Ansage: „Sie rufen ins Netz von XY.“ Außerhalb des Familien- und Freundeskreises, wo Sie sich bezüglich der Anbieterauswahl unter Umständen absprechen können, bringen solche Tarifmodelle deshalb nur bedingt Vorteile.

EDGE oder HSCSD

Die Handymodelle selbst werden immer öfter mit neuen Technologien für das mobile Internetsurfen und schnellere Datenübertragung ausgerüstet, wie etwa EDGE oder HSCSD, und unterstützen teilweise PoC (Push to talk over Cellular), also die Verwendung des Handys als Walkie-Talkie.

RSS-Reader eingebaut

Relativ neu sind vorinstallierte RSS-Reader. RSS steht für Really Simple Syndication. Diese Technologie ermöglicht es dem Benutzer, Inhalte von Webseiten – von aktuellen Nachrichten bis hin zu Filmtrailern – zu abonnieren.

Musik und Kamera zählen

Ansonsten sind beim Durchschnittsnutzer weiterhin die Musik- sowie die Kamera-Funktionen gefragt und
die Entwicklung geht immer mehr in Richtung Multimedia-Geräte.

getestete Handys 1/2007

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Handys: Kompetent mit "Konsument"

  • Tarif vor Handy. Der Anschaffungspreis eines Handys ist zweitrangig. Die wichtigere Frage ist jene nach Vertrag (laufende Kosten) oder Wertkarte (hohe Gesprächskosten) sowie nach dem für Ihren individuellen Bedarf passenden Tarifmodell.
  • Kostenwahrheit. Nicht in den Werbeversprechen, sondern im Kleingedruckten stecken die Details zu den tatsächlichen Kosten eines Tarifs und zum Umfang der angepriesenen „Gratis“-Leistungen.
  • Zusatzservices. Music-Player und Kamera sind kostenlose Zusatzfunktionen der Geräte. Daneben gibt es weitere Services wie PoC, EDGE, RSS-Abo, Videotelefonie usw. Wenn Sie etwas davon gezielt nützen möchten, dann müssen Sie sowohl auf die Handyausstattung als auch auf den Angebotsumfang des Providers (oder des Tarifs) achten – und natürlich auf die dafür anfallenden Kosten.

Handys: So haben wir getestet

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet. Wir haben die für Österreich aktuellen Modelle ausgewählt.

Konzept

In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung und Haltbarkeit zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Die Bedienungsanleitungen wurden auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit untersucht. Gemessen wurde die maximal mögliche Anzahl von Zyklen mit einer dreiminütigen Gesprächszeit und 57 Minuten Stand-by (10 Zyklen pro Tag). Vor den Messungen wurden die Akkus jeweils voll aufgeladen. Beurteilt wurde auch die Stand-by-Zeit, der Verbrauch bei eingeschaltetem Display und die Ladezeit. In einer Fallprüfung mussten die Geräte 50 Fallvorgänge ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich wurden die Geräte auf Schweiß- und Regenfestigkeit untersucht.

Telefonfunktion

Über einen Netzwerksimulator wurde die Verständlichkeit beim Sprechen und beim Hören durch akustische Vergleichsmessungen beurteilt. Für die Frequenzbereiche (GSM 900, GSM1800 und UMTS) wurden Messreihen durchgeführt, die Rückschlüsse auf die Eingangsempfindlichkeit und die Sendeleistung zulassen. Die Sinnfälligkeit und Lesbarkeit der Displays wurde von mehreren Testpersonen beurteilt.

SMS

Geprüft wurden Empfangen und Versenden von Nachrichten, die Speicherung und die Darstellung auf dem Display.

Music Player

Bewertet wurden die Speicherkapazität, Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer. Besteht keine Möglichkeit, einen Standardkopfhörer (3,5-mm- oder 2,5-mm-Buchse) zu verwenden und wird das Gerät ohne Stereo-Kopfhörer ausgeliefert, so entfiel die Bewertung.

Bildfunktionen

Bewertet wurde die Bildqualität der eingebauten Kamera (falls vorhanden) sowie deren Ausstattung (Autofokus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung.

Vielseitigkeit

Bewertet wurde die Vollständigkeit der Ausstattung, die Erweiterbarkeit und die Eignung für Mobile-Office-Anwendungen, Media Player sowie für Spiele und Unterhaltung.

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