Handys - Schlacht der Giganten

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Das stark verbesserte iPhone 4S führt die Riege der aktuellen Testkandidaten an. Das Galaxy S II, Topmodell von Samsung, dessen Testergebnis im Oktober veröffentlicht wurde, hat allerdings noch eine Spur besser abgeschnitten.

Rund 3,3 Millionen neue Handys wanderten im Jahr 2011 über die österreichischen Ladentische. 48 Prozent davon waren Smartphones, und dieser Anteil wird im laufenden Jahr vermutlich noch deutlich zulegen. Ihr Erfolg hat zugleich die hiesigen Kräfteverhältnisse neu geregelt.

Nach 14 Jahren musste Nokia seine Führungsrolle an Samsung abgeben. Der koreanische Hersteller kann sich über einen Marktanteil von mehr als 43 Prozent freuen. Dieser basiert nicht zuletzt auf der mit Googles Android-Betriebssystem ausgestatteten „Galaxy“-Modellreihe, Samsungs gelungener Antwort auf Apples iPhone. Wobei natürlich vor allem das aktuelle Flaggschiff Galaxy S II hervorzuheben ist, Testsieger im vergangenen Oktober (mit 80 von 100 möglichen Punkten). Aber auch das diesmal getestete S Plus spielt in der oberen Liga mit.

Apple, HTC und Samsung auf dem Siegerpodest

Gleiches gilt einmal mehr für das iPhone. Auch wenn sich das aktuelle Modell 4S letztlich nicht als das von vielen erwartete revolutionäre iPhone 5, sondern als verbessertes iPhone 4 entpuppte, handelt es sich um ein sehr überzeugendes Gerät. Einzig die Empfangs- und Akkuprobleme hat Apple immer noch nicht im Griff. Dadurch, dass die Vorgängermodelle 4 und 3GS (hauptsächlich im freien Verkauf) weiterhin verfügbar sind, kann Apple mittlerweile sogar eine kleine Auswahl in unterschiedlichen Preisklassen anbieten.

Der vergleichsweise kleine taiwanesische Hersteller HTC spielt ebenfalls eine gewisse Rolle im Smartphone-Konkurrenzkampf, einerseits mit Android-Geräten, andererseits mit solchen, die das Windows-7-Betriebssystem an Bord haben. Auf Windows möchte übrigens auch Nokia in Zukunft setzen, um verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Noch steht man damit allerdings am Anfang, denn das größte Problem der Finnen ist, dass sie den Smartphone-Trend schlichtweg verschlafen haben.

Richtigen Tarif fürs Smartphone

Der richtige Tarif fürs Smartphone

Ein Smartphone ist sicher nicht jedermanns Sache, doch wenn man eines besitzt, dann muss man immer bedenken, dass es sich um ein internetfähiges Gerät handelt, das für die meisten Anwendungen (Apps) eine Datenverbindung benötigt und auch dann Daten aus dem Netz abruft, wenn man dies gar nicht veranlasst hat.

Kurz: Ein Smartphone ohne geeigneten Datentarif ist sinnlos und kann teuer werden. Wem es lediglich auf das äußere Erscheinungsbild – mit oder ohne Touchscreen – ankommt, kann alternativ zu einem Multimedia-Handy greifen, das oft zahlreiche Funktionen bietet, aber nicht vorrangig für die Nutzung im Internet ausgelegt ist.

Kein Kauftipp unter getesteten Modellen

Die Auswahl ist freilich mittlerweile einigermaßen beschränkt bzw. befindet sich unter den aktuell getesteten Modellen keine wirkliche Kaufempfehlung. Weiters muss man beachten, dass die einfacheren Touchscreens oft resistiv, also auf Druck statt auf Berührung, reagieren, was zu Komforteinbußen bei der Handhabung führen kann.

Als Nischenprodukt existiert schließlich noch das eine oder andere Handy, das der Bezeichnung Mobiltelefon entspricht, d.h. dessen Bestimmung das Telefonieren ist. Die Ergebnisse früherer Testreihen, die Testkriterien sowie Tipps zum Handykauf finden Sie unter EXTRA "Handy".

Testtabelle: Handys 2/2012

Tabelle öffnen

Steckbriefe der 24 Modelle

Hier die Steckbriefe der 24 getsteten Handy-Modelle. Die Modelle sind absteigend gereiht, das beste oben, das Schwächste unten. Testurteile, Fotos und Details finden Sie in der Tabelle.

Apple iPhone 4S
Das iPhone 4S ähnelt äußerlich stark dem Vorgänger iPhone 4 (Test 6/2011, 77 %), hard- und softwaremäßig hat es allerdings etliche Veränderungen gegeben. Mit dem neuen Betriebssystem iOS 5.0 wurde die iCloud eingeführt, mit der die Synchronisation von Fotos, Kalendereinträgen, Kontakten und Lesezeichen – nicht aber Videos – möglich ist. Eine nette Funktion ist der persönliche Assistent „Siri“, der in der Lage ist, Wörter und ganze Sätze zu erkennen, und mehr oder weniger passende Antworten dazu liefert. Allerdings funktioniert die Software in englischer Sprache besser als in deutscher, weil die zugrunde liegende Datenbank größer ist. Verbessert wurde auch die integrierte Kamera, die Empfangsprobleme des iPhone 4 in bestimmten Haltepositionen wurden allerdings auch beim 4S nicht behoben. Bemängelt wurden weiters der hohe Speicherverbrauch der mit dem Gerät aufgenommenen Videos sowie die vergleichsweise kurzen Stand-by-Zeiten.

HTC EVO 3D
Vom eher mageren internen Speichervolumen (1 GB) abgesehen ein umfangreich ausgestattetes, schnelles und weitgehend überzeugendes Smartphone (inklusive HSPA+). Betriebssystem: Android 2.3.4. Eine Besonderheit sind die beiden nebeneinander platzierten 5-MP-Kameras, mit denen auch 3D-Aufnahmen möglich sind. Mangels HDMI-Anschluss für die Verbindung zum 3D-TV-Gerät (wie er z.B. beim Optimus 3D von Konkurrent LG vorhanden ist) kann man die dreidimensionalen Fotos und Videos aber nur über das Display anschauen. Dies funktioniert ohne Spezialbrille, der Effekt ist allerdings stark vom Betrachtungswinkel abhängig. Auch ist die Auflösung des 3D-Materials deutlich schlechter als jene der herkömmlichen zweidimensionalen Aufnahmen. Das Gerät ist relativ groß und schwer. Bemängelt wurden die Tonqualität der Videoaufnahmen und die eher kurze Stand-by-Zeit.

Samsung Galaxy S Plus i9001
Dieses Smartphone ist vergleichbar mit dem älteren Modell Galaxy I, hat aber die aktuellere Software-Version Android 2.3.3 und auch die Hardwareausstattung wurde verbessert. Das S Plus ist eines der wenigen Modelle, das HSPA+ unterstützt, und es ist auch insgesamt umfangreich ausgestattet. Mithilfe der vorinstallierten Software „Kies air“ ist die Synchronisation mit dem PC über WLAN möglich. Die Handhabung des Gerätes sowie die Qualität von Kamera (4,9 MP), Music Player etc. überzeugt. Lediglich die Maximallautstärke via Kopfhörer ist zu hoch und der langsame Autofokus der Kamera führt zu einer Auslöseverzögerung von mehr als einer Sekunde. Die Kamera hat außerdem keinen Blitz. Verglichen mit dem neuen Samsung-Flaggschiff Galaxy S II (Test 10/2011, 80 %) ist das S Plus zwar langsamer und sein Display ist kleiner. Stellt man das S Plus allerdings den ähnlichen Modellen Galaxy I und Galaxy S SCL gegenüber, dann hat es auf jeden Fall die Nase vorn.

Sony Ericsson Xperia Arc S
Gut ausgestattetes Smartphone mit Android-Betriebssystem in der Version 2.3.4. Es ist vergleichbar mit dem älteren Modell Xperia Arc, wurde aber in einigen Punkten verbessert (z.B. Prozessorgeschwindigkeit und Kameraqualität). Das Gerät ist gut für die Nutzung der diversen Google-Angebote vorbereitet. Eine gute Onboard-Navigationslösung mit Stimmansage ist installiert. Beim Falltest brachen die Bedienknöpfe ab, insgesamt hinterließ das Xperia Arc S aber einen positiven Eindruck.

BlackBerry Torch 9860
Hersteller RIM gelang ein recht überzeugendes Touchscreen-Modell ohne die für BlackBerry-Modelle bisher so typische Zusatztastatur. Die Handhabung, die Bildqualität von Display und Kamera (4,9 MP), die Tonqualität des Music Players über die mitgelieferten Kopfhörer und die Synchronisation der E-Mails über Google Mail erlauben sich keine gröberen Schnitzer (von der zu hohen Maximallautstärke der Kopfhörer abgesehen). Auch die Ausstattung ist BlackBerry-mäßig umfangreich. Bedenken muss man nur, dass BlackBerrys mit ihren vielen Funktionen und dem BlackBerry-Tarif speziell auf die berufliche Nutzung hinzielen. Andererseits sollten sich jene, die bisher schon einen BlackBerry verwenden, gut überlegen, ob sie auf die Tastatur verzichten möchten.

Motorola Atrix
Sehr schnelles und umfangreich ausgestattetes Smartphone mit Android-Betriebssystem Version 2.2.2. Die Funktionen und die Handhabung geben wenig Anlass zur Kritik, außer dass die Bedienknöpfe sehr exakt von oben gedrückt werden müssen, weil sie sonst nicht reagieren. Weiters wurde die schlechte Tonqualität der Videoaufnahmen bemängelt. Hält man das Gerät quer (Landscape-Modus), steht eine gut funktionierende, vollständige Tastatur auf dem Touchscreen zur Verfügung. Gute GPS-Lösung, gut geeignet auch zur Nutzung der Google-Dienste. Ein interessantes Detail ist die Entsperrmöglichkeit des Gerätes mit persönlichem Fingerabdruck. Das Atrix unterstützt DLNA (Digital Living Network Alliance), den Standard zur einfachen Einbindung von Geräten der Unterhaltungselektronik und des Computerbereichs in ein Heimnetzwerk.

Samsung Galaxy S i9003 SCL
Smartphone mit Betriebssystem Android 2.2.1. Das Gerät ähnelt zwar anderen Modellen aus der Galaxy-Reihe von Samsung (wie S I und S Plus), fällt allerdings hinsichtlich Ausstattung und Handhabung hinter diese zurück. So ist die Displayqualität eine Spur schlechter und es kommt hier die LCD- statt der aktuelleren AMOLED-Technologie zum Einsatz. Das Gerät ist auch langsamer und der Music Player produzierte im Test Hintergrundgeräusche. Auch die Übertragung von Videos auf den Computer konnte nicht überzeugen, und bei Berührung der Rückseite im unteren Bereich schwächelt der Empfang. Kein Kamerablitz vorhanden. Im direkten Vergleich sind die oben genannten Modelle die bessere Wahl – oder natürlich Samsungs aktuelles Flaggschiff S II.

HTC Titan
Umfangreich ausgestattetes Windows-Phone mit der verbesserten Software-Version 7.5. Die Internetnutzung ist gegenüber der Vorversion deutlich komfortabler geworden. Weiters ist eine Stimmerkennung zur SMS-Erstellung verfügbar. Beim Gerät selbst geben weder die Handhabung noch die Funktionen besonderen Anlass zur Kritik. Die 8-MP-Kamera liefert gute Bilder. Eine gute Onboard-Navigationslösung mit Stimmansage ist vorinstalliert. Der interne Speicher umfasst 12 GB. Mit spezieller „Zune“-Software kann das Smartphone kabellos mit dem gleichnamigen Musikdienst synchronisiert werden. Die Bedienung der Software ist allerdings eher umständlich und allfällige Software-Updates dauern sehr lang. Bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite leidet die Empfangsstärke. Im Regentest wurde das HTC Titan schwer beschädigt.

HTC Salsa
Kein Topmodell, aber ein trotzdem empfehlenswertes Smartphone (Android-Betriebssystem 2.3.3). Das Gerät ist gut für die Nutzung der Google-Dienste geeignet. Und es verfügt über eine brauchbare Navigationslösung. Weiters gibt es eine eigene „Facebook“-Taste, mit der man Fotos, Videos, den Aufenthaltsort oder Statusmeldungen direkt mit anderen teilen kann. Zwei weitere „Facebook“-Apps sind vorinstalliert. Negativ bewertet wurden die Kameraqualität und die Tonqualität der Videoaufnahmen. Außerdem ist das Gerät relativ langsam.

Sony Ericsson Xperia mini pro
Gut ausgestattetes Smartphone mit Android-Betriebssystem in Version 2.3.3. Das Xperia mini pro ist dem Xperia mini ähnlich. Den großen Unterschied macht die vollständige Tastatur unter dem Gleitcover (Slider). Dadurch ist dieses Modell zwar ebenfalls klein, aber entsprechend dicker. Das Smartphone ist für die Verwendung der Google-Dienste vorbereitet. Aufgrund des kleinen Displays ist der Komfort bei der Internetnutzung eingeschränkt.

BlackBerry 9900 Bold
Ein klassisches BlackBerry-Modell mit vollständiger Tastatur plus gut funktionierendem Touchscreen. Dieser ist allerdings für die komfortable Internetnutzung eine Spur zu klein. Mit seinem Metallrahmen wirkt der Bold 9900 hochwertig. Den Falltest überstand das Gerät trotzdem nur mit einem „Durchschnittlich“. Die Stand-by-Zeit des Akkus ist vergleichsweise kurz. Wie alle BlackBerrys wendet sich das Gerät mit seiner Funktionsfülle und der dazugehörigen speziellen Tarifgestaltung in erster Linie an Benutzer, die es für berufliche Zwecke einsetzen.

Motorola Pro
Im Mittelfeld liegendes Android-Smartphone (Betriebssystem Version 2.2.2.) mit Touchscreen und vollständiger Tastatur. Im Querformat (Landscape-Modus) steht auch auf dem Touchscreen eine gut bedienbare virtuelle Tastatur zur Verfügung. Das Gerät ist gut für die Nutzung der Google-Dienste geeignet, SHOUTcast.Radio zur Nutzung von Internet-Radiosendern ist vorinstalliert. Das Gerät unterstützt DLNA (Digital Living Network Alliance), den Standard zur einfachen Einbindung von Geräten der Unterhaltungselektronik und des Computerbereichs in ein Heimnetzwerk. Anlass zur Kritik gaben die Bedienknöpfe, die sehr exakt von oben gedrückt werden müssen, damit sie reagieren, und die Auslöseverzögerung der Kamera von mehr als einer Sekunde.

Sony Ericsson Xperia ray
Ein vergleichsweise handliches Android-Smartphone (Version 2.3.3) mit dem Nachteil, dass der Komfort beim Internetsurfen durch das kleine Display eingeschränkt ist. In Kombination mit der Auflösung führt dies außerdem zu kleinen Symbolen und Schriftgrößen, die besonders für ältere Personen schwer zu entziffern sind. Abgesehen vom minimalen internen Speicher ein umfangreich ausgestattetes Gerät, das auch gut bedienbar ist. Lange Akkulaufzeiten beim Telefonieren. Nur die Beleuchtung der Bedientasten lässt zu wünschen übrig. Bei Berührung der Geräterückseite im unteren Bereich leidet die Empfangsstärke.

Nokia 700
An sich gut ausgestattetes, relativ kleines Smartphone mit Betriebssystem Symbian 3. Die Menüführung ist gewöhnungsbedürftig, die Handhabung in vielen Bereichen nur durchschnittlich. Die Displaygröße in Kombination mit der Auflösung führt zu sehr kleinen Symbolen und Schriftgrößen, die besonders für ältere Personen schwer zu entziffern sind. Eine gute Onboard-Navigationslösung mit Stimmansage ist installiert. Die Kameraqualität ist unterdurchschnittlich. Bei Berührung des unteren Teils der Geräterückseite leidet die Empfangsstärke. Auch mit „gutem“ Gesamturteil ist das Nokia 700 im Vergleich zum Mitbewerb eher Durchschnitt.

Nokia N9
Ein umfangreich ausgestattetes Smartphone mit integriertem Akku und 16 GB internem Speicher. Eine gute Onboard-Navigationslösung mit Stimmansage ist vorinstalliert. Mit seinem unabhängigen Betriebssystem „MeeGo“ steht das N9 bisher allerdings auch innerhalb der Nokia-Modellpalette alleine da. Was man bei der Bedienung des Gerätes mitunter vermisst, ist ein „Zurück“-Knopf. Da sich die Programme und Apps mit einem Fingerwisch schließen lassen, kann dies leicht auch ungewollt passieren. Der integrierte Internetbrowser ist eher unpraktisch. Die auf der Vorderseite befindliche zweite Kamera kann nicht für Skype-Videotelefonate verwendet werden. Umschließt man das Gerät mit der hohlen Hand, leidet der Empfang spürbar.

Sony Ericsson Xperia mini
Das Modell Xperia mini ist vergleichbar dem Xperia mini pro, verfügt allerdings nicht über dessen vollständige Tastatur. Dadurch ist das Xperia mini dünner. Grundsätzlich handelt es sich um ein recht kompaktes Smartphone-Modell (Betriebssystem Android 2.3.3) mit guter Ausstattung. Das kleine Display schränkt allerdings den Komfort beim Internetsurfen ein. Das Gerät ist für die Nutzung der Google-Dienste vorbereitet. Die Kamera ist eine Spur schlechter als jene des Xperia mini pro. Negativ aufgefallen ist die kurze Stand-by-Zeit.

LG A250
Diese Modell mit Klappcover dient in erster Linie dem ursprünglichen Zweck der Handys: dem Telefonieren. Empfang und Bedienung sind in diesem Bereich gut. Die Kameraauflösung liegt hingegen bei lediglich 1,3 MP, was die Bildqualität im Vergleich zu anderen Modellen stark herabsetzt. UKW-Radio und Music Player sind zwar integriert, aber nur mit den mitgelieferten Kopfhörern mit Spezialanschluss nutzbar. Mangels UMTS ist die Internetnutzung nur eingeschränkt möglich. Die Stand-by-Dauer ist relativ kurz. Auf der Außenseite des Klappcovers befindet sich ein zweites Display zur Anzeige von Uhrzeit, Ladestand etc.

Nokia C5-00
Ein handliches UMTS-Handy ohne Touchscreen und mit mittlerweile veraltetem Symbian-Betriebssystem. Das Gerät unterstützt zwar HSDPA und HSUPA, ist aber – vor allem aufgrund des kleinen Displays – nicht zur Internetnutzung zu empfehlen. Hinzu kommen die schlechte Bild- bzw. Tonqualität von Kamera und Radio und die umständliche Handhabung der Foto- und Videofunktion. Auf der Positivseite stehen die kompakte und solide Ausführung und die gut bedienbare Tastatur. Unterm Strich eignet sich das Handy vor allem zum Telefonieren sowie zum Senden und Empfangen von SMS-Nachrichten.

LG C660
Ein Android-Modell (Version 2.3.4), das im Test in vieler Hinsicht enttäuschte. Die Qualität des Displays ist ebenso schlecht wie jene der Fotos und Videos, die Handhabung in einigen Bereichen schlecht durchdacht. Insgesamt müssen wir vom Kauf dieses Gerätes abraten.

Samsung GT-C3750
Ein Multimedia-Handy mit Telefontastatur unter dem Gleitcover (Slider), ohne Touchscreen und ohne UMTS. Die Foto- und Videoqualität sowie der Videoton sind sehr schlecht. Gleiches gilt für die Handhabung des Gerätes. Alles in allem ist es keine gute Wahl.

Samsung GT-E1190
Ein Basismodell, das mangels Kamera, Music Player und Internetzugang ausschließlich zum Telefonieren verwendet werden kann. Der Empfang ist gut, das Display klein, aber zum Tätigen von Anrufen ausreichend.

Sony Ericsson txt pro
Ein Mulitmediamodell ohne UMTS, mit Touchscreen und vollständiger Tastatur unter dem Gleitcover (Slider). Seinem Namen zum Trotz ist das Verfassen von Texten auf der Tastatur alles andere als ein Vergnügen. Die mindere Qualität von Display, Foto- und Videokamera tragen das Ihre zum schlechten Gesamteindruck des Gerätes bei. Kopfhörer werden keine mitgeliefert. Keine Kaufempfehlung!

Samsung GT-E1050
Ein sehr kompaktes Basismodell, das mangels Kamera, Music Player und Internetzugang ausschließlich zum Telefonieren verwendet werden kann. Anders als das ebenfalls getestete Samsung-Modell GT-E1190 ist es jedoch aufgrund seines schlechten Displays und der zum Teil sehr komplizierten Menüstruktur nicht empfehlenswert.

Nokia C2-02 Touch and Type
Auch wenn sich das Gerät den Anschein eines Smartphones gibt, handelt es sich um ein Multimedia-Handy ohne UMTS, mit einem sehr schlecht reagierenden resistiven Touchscreen sowie geringer Qualität von Display und Kamera. Noch deutlich schlechter ist die Videoqualität. Auch die Texteingabe über die unter dem Gleitcover (Slider) verborgene Telefontastatur lässt sehr zu wünschen übrig. Im Regentest wurde das Gerät schwer beschädigt und ist insgesamt nicht empfehlenswert.

Feuchtigkeitsschaden?

Haben Sie negative Erfahrungen mit Händlern oder Herstellern, wurden Gewährleistungsansprüche wegen eines angeblichen Feuchtigkeitseintritts abgelehnt? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen unter dem Stichwort „Feuchtigkeitsschaden“ an leserbriefe@konsument.at oder per Post an Konsument, Linke Wienzeile 18, 1060 Wien.

SAR-Wert und Connect-Wert

Wir werden immer wieder von Usern gefragt: "Warum geben sie bei Handy-Tests den SAR-Wert nicht an?"

  • Der SAR-Wert sagt wenig über die tatsächliche Strahlenbelastung aus. Ein niedriger SAR-Wert geht häufig mit einer niedrigen Sendeleistung einher. Was in schlecht versorgten Gebieten fatal ist: Gerade Geräte mit geringer Sendeleistung müssen dann ihre Leistung stärker hochfahren als solche mit besserer (effizienterer) Leistung, wodurch auch der SAR-Wert hinaufschnellt ...
  • Der Connect-Wert (siehe www.handywerte.de) ist da im Vergleich schon besser: Dieser Strahlungsfaktor verbindet Sendeleistung und SAR-Wert.

Wir haben uns entschlossen, keinen dieser Werte anzugeben und schon gar nicht in die Bewertung einfließen zu lassen.

Das Nutzungsverhalten zählt

Grund: Die Orientierung an solchen Zahlen führt in die Irre. Nicht die Wahl des Mobiltelefons ist ausschlaggebend für die individuelle Strahlenbelastung, sondern das Nutzungsverhalten. Es ist daher besser, das Handy so wenig wie möglich zu benutzen, Freisprecheinrichtungen zu verwenden, es nicht direkt am Körper zu tragen, ... oder eben: Bei schlechtem Empfang abzuschalten und jedenfalls keine Gespräche zu führen, weil gerade in unterversorgten Gebieten die Strahlenbelastung wesentlich höher ist als in der Stadt oder entlang wichtiger Verkehrsrouten.

Testkriterien

Im Rahmen einer europaweiten Kooperation werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Mobiltelefone getestet. Wir haben die für Österreich aktuellen Modelle ausgewählt.

Konzept (25 %)

In dieser Gruppe werden die Ergebnisse für Ergonomie, Handhabung und Haltbarkeit zusammengefasst. Beurteilt wurden die Bedienschritte beim täglichen Gebrauch und bei der Nutzung häufiger Komfortfunktionen sowie die Ergonomie der Geräte. Für die Frequenzbereiche (GSM 900, GSM1800 und UMTS) wurden Messreihen durchgeführt, die Rückschlüsse auf die Eingangsempfindlichkeit und die Sendeleistung zulassen. Die Sinnfälligkeit und Lesbarkeit der Displays wurde von mehreren Testpersonen beurteilt. Die Bedienungsanleitungen wurden auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Lesbarkeit untersucht. Beurteilt wurden auch die Standbyzeit und die Ladezeit. In einer Fallprüfung mussten die Geräte 50 Fallvorgänge ohne Funktionsstörung überstehen. Zusätzlich wurden die Geräte auf Schweiß- und Regenfestigkeit untersucht.

Telefonieren und SMS (15 %)

Über einen Netzwerksimulator wurde die Verständlichkeit beim Sprechen und beim Hören durch akustische Vergleichsmessungen beurteilt. Gemessen wurde die maximal mögliche Anzahl von Zyklen mit einer dreiminütigen Gesprächszeit und 57 Minuten Stand-by (10 Zyklen pro Tag). Vor den Messungen wurden die Akkus jeweils voll aufgeladen. Geprüft wurden Empfangen und Versenden von Nachrichten, die Speicherung und die Darstellung auf dem Display.

Kamera (10 %)

Bewertet wurden die Bildqualität der eingebauten Kamera (falls vorhanden), sowie deren Ausstattung (Autofocus, Vorfocus, optisches Zoom, eingebauter Blitz, mechanischer Verschluss), die Eignung des Displays für Bildwiedergabe und die Datenübertragung und -speicherung. 
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

• Bildauflösung = 2 MP
• Speicherkarte oder interner Speicher = 1GB

Video (5 %)

Unterschiedlich ausgeleuchtete Szenen werden gefilmt. Bewertet wurden die Video- und Tonqualität am Handy und am Computer.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

• Bildauflösung = 2 MP
• Speicherkarte oder interner Speicher = 1GB

Musik (10 %)

Bewertet wurden die Speicherkapazität, Anzahl der abspielbaren Audioformate, Handhabung, Tonqualität und der Datentransfer zum Computer, sowie die Akkulaufzeit bei Musikbetrieb.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

• mitgelieferte Stereokopfhörer
• fortlaufende Wiedergabe von mp3 Dateien
• Speicherkarte oder interner Speicher = 1GB
• Musikübertragung mittels Speicherkarte oder USB Kabel

E-Mail (10 %)

Bewertet wurden die Emailfunktionen (Setup, Schreiben, Lesen)
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

• Diplaygröße > 18cm²
• Auflösung > 240 x 320 Pixel
• Übertragung UMTS oder Wifi
• E-Mail Client und HTML Browser
• Vollständige Tastatur (Tasten oder Touchscreen)

Internet (15 %)

Bewertet wurden die Bedienungen und Leistung von Internetbrowsern und Emailfunktionen (Setup, Schreiben, Lesen), sowie die Akkulaufzeit bei Datendownload.
Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

• Diplaygröße > 18cm²
• Auflösung > 240 x 320 Pixel
• Übertragung UMTS oder Wifi
• E-Mail Client und HTML Browser
• Vollständige Tastatur (Tasten oder Touchscreen)

Navigation: (5 %)

Bewertet wurden Schnelligkeit und Genauigkeit der Ortung, sowie die Routenführung. Weiters die Akkulaufzeit beim Navigieren. Folgende Kriterien sind für eine Bewertung notwendig:

• GPS Sensor
• Auflösung > 240 x 320 Pixel
• Übertragung UMTS oder Onboard Navigationssystem
• im Lieferumfang: eigene Navigationssoftware
                           oder Downloadmöglichkeit kostenloser Karten
                           oder bereits installierte Karten
                           oder Karten-CD
• oder GPS fähig und Kriterien für „Internet“ erfüllen

Synchronisation (5 %)

Bewertet wurde die Synchronisation von

• Kontakten
• Kalender und Terminen
• Notizen
• Musik, Foto, Video
• Applikationen

mit dem PC (in beide Richtungen).

Handy-Lexikon

Hier die wichtigsten Begriffe rund um die Mobiltelefonie und ihre Erklärung: 

A2DP – Advanced Audio Distribution Profile. Technologie zur drahtlosen Übertragung von Audiosignalen via Bluetooth an entsprechende Empfangsgeräte, also z.B. Bluetooth-Kopfhörer. 

A-GPS – Assisted GPS. Zum schnelleren Auffinden des aktuellen Standortes greifen diverse Navigationslösungen nicht nur auf die satellitengestützten GPS-Daten zurück, sondern parallel dazu (kostenpflichtig) auf das Internet. Um Kosten bzw. Datenvolumen zu sparen, kann man A-GPS in den Geräteeinstellungen deaktivieren.

AMR Wideband – Standard für erhöhte Sprachübertragungsqualität beim Mobilfunk. Muss auch vom Provider unterstützt werden.

Bluetooth – Eine universell einsetzbare Funktechnologie zur Datenübertragung über kurze Strecken zwischen Geräten, die dafür ausgerüstet sind. Im Falle des Handys kann dies eine Freisprecheinrichtung sein, oder – zwecks Datenabgleich – der Computer.

Bluetooth 3.0 – Aktuelle, verglichen mit den Vorgängern, sehr schnelle Version des Bluetooth-Funkstandards

Cloud – Die Auslagerung von Dateien (und auch Software) von den einzelnen Geräten in eine „Rechnerwolke“, die vom Anbieter zur Verfügung gestellt wird. Bei Bedarf wird via Internet darauf zugegriffen. Man spart dadurch lokalen Speicherplatz.

EDGE – Enhanced Date Rates for GSM Evolution ist als Weiterentwicklung von GSM und GPRS eine Alternative zu UMTS. EDGE wird bevorzugt in ländlichen Gebieten eingesetzt, weil die bestehenden Sendestationen dafür nur leicht adaptiert werden müssen. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist viermal höher als bei GPRS.

E-Mail-Client – E-Mail-Programm zum Empfangen und Senden von E-Mails.

Flight Mode – Möglichkeit zur Abschaltung des Mobilfunkempfangs bei gleichzeitiger Weiterverwendung der übrigen Funktionen des Handys (Music-Player, Kalender, Telefonbuch, Wecker etc.)

Geotagging – Beim Geotagging werden Fotos mit raumbezogenen Zusatzinformationen versehen, also z.B. den geografischen Koordinaten. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wo das jeweilige Foto aufgenommen wurde.

GPRS – General Packet Radio Service. Übertragungstechnik für GSM-Handys, bei der Daten mit erhöhter Geschwindigkeit als "Pakete" verschickt werden. GPRS wurde einst als "Turbo" für die GSM-Datenübertragung entwickelt und wird heute immer noch dort eingesetzt, wo schnellere Technologien nicht verfügbar sind.

GPS – Global Positioning System. Ein Satellitennavigationssystem zur exakten Positionsbestimmung.

GSM – Global System for Mobile Communications. Weltweit führender Mobilfunkstandard, der in rund 200 Ländern weltweit vorwiegend für das Telefonieren über das Handy eingesetzt wird. Auch der Versand von Kurzmitteilungen (SMS) und Daten ist über GSM möglich, letzteres allerdings mit sehr geringer Übertragungsgeschwindigkeit.

HDMI – High Definition Multimedia Interface. Schnittstelle (Anschluss) für die Übertragung von Audio- und Videodaten in der Unterhaltungselektronik bzw. im Computerbereich.

Hotspot/Hotspotfähig – Ein hotspotfähiges Smartphone kann als kabelloser Netzwerkrouter fungieren, um einem oder mehreren Computern den Internetzugang zu ermöglichen. Der Zugriff erfolgt mittels WLAN (WiFi-Schnittstelle). Siehe auch Tethering.

HSCSD – High Speed Circuit Switched Data. Eine Übertragungstechnologie für das GSM-Netz, die durch Kanalbündelung eine ähnliche Datentransfergeschwindigkeit wie GPRS erreicht. In Österreich bisher nur von Orange unterstützt.

HSDPA – High Speed Downlink Packet Access. Die Weiterentwicklung von UMTS. Diese Technologie erreicht (und übertrifft) erstmals die Übertragungsgeschwindigkeiten kabelgebundener Breitbandverbindungen.

HSPA+ – High Speed Packet Access Plus. Standard zur schnellen Datenübertragung, sowohl beim Download als auch beim Upload. Muss auch vom Provider unterstützt werden.

HSUPA – High Speed Uplink Packet Access. Ein Standard zur Beschleunigung des Uploads von Daten ins Internet. In Österreich derzeit nur von der Mobilkom unterstützt.

HTML –  Hypertext Markup Language. Textbasierte Programmiersprache zur Gestaltung von Internetseiten.

ID3 tags – „ID3“ steht für „Identify an MP3“, „tag“ bedeutet „Etikett“. ID3 tags sind schriftliche Zusatzinformationen zu einer Musikdatei, die Angaben zum Interpreten, zum Album, zum Erscheinungsjahr etc. enthalten.

IMAP – Internet Message Access Protocol. Standard, bei dem E-Mails dezentral auf einem Server gespeichert werden. So hat man von jedem Computer aus Zugriff darauf und kann diese online bearbeiten.

IMEI – International Mobile Equipment Identity. 15-stellige, weltweit für jedes Handy einmalig vergebene Zulassungsnummer. Sie finden die IMEI auf dem Typenschild der Handyverpackung beziehungsweise auf dem Display nach Eingabe von *#06#.

Java – Eine leistungsfähige, universelle Programmiersprache. Dient meist zur Gerätesteuerung und für kleine abgeschlossene Programme (z.B. Spiele oder Rechner)

Kapazitiver Touchscreen – Kann nur mit dem bloßen Finger oder leitfähigen Eingabestiften oder Handschuhen, nicht aber mit einem herkömmlichen Eingabestift oder in herkömmlichen Handschuhen bedient werden.

LED-Blitz – Kein Blitzlicht im eigentlichen Sinn, sondern ein Fotolicht. Hier wird eine Leuchtdiode, die beim Fotografieren kurz aufleuchtet, als Blitzlichtersatz verwendet.

LTE – Long Term Evolution; auch: 4G = 4. Generation. Neuer Mobilfunkstandard mit hoher Datenübertragungsrate. Nachfolgetechnologie von UMTS.

MMS – Multimedia Messaging Service. Funktioniert auf Basis des GSM-Netzes. Für den Versand von Tondateien oder Fotos, die Sie mit dem Handy geschossen haben. Aber auch für Büroanwendungen wie E-Mails oder den kabellosen Datenabgleich mit dem PC.

Mobiler Hotspot – siehe hotspotfähig

NFC (Near Field Communication/Nahbereichskommunikation) – Ein Standard zum drahtlosen Datenaustausch über kurze Distanzen. Ein (geplanter) Hauptanwendungsbereich ist das bargeldlose Bezahlen via Smartphone.

NFC-Tags (siehe auch NFC) – Aufklebbare Etiketten, die sich über eine Handy-App programmieren lassen und beispielsweise vordefinierte Nutzerprofile auf dem Smartphone aktivieren. Klebt z.B. ein Tag auf dem Nachtkästchen, werden auf dem Gerät alle Signaltöne stummgeschaltet. Steigt man ins Auto, wird automatisch die Navigations-App aktiviert etc.

PIN – Personal Identifcation Number. Persönliche, geheime Zahlenkombination, die Sie nach dem Neueinlegen einer SIM-Karte und – sofern Sie das Handy entsprechend programmiert haben – nach jedem Einschalten eingeben müssen.

POP3/SMTP – Post Office Protocol Version 3/Simple Mail Transfer Protocol. Gängige Standards zum Empfangen bzw. Senden von E-Mails.

PUK – Personal Unblocking Key. Code zum Entsperren des Handys, falls Sie dreimal hintereinander den PIN falsch eingegeben haben.

Push-E-Mail – Dienst zur unmittelbaren Zustellung von E-Mails auf das Handy, ohne dass der Benutzer eine gesonderte Abfrage tätigen muss.

Resisitiver Touchscreen – reagiert auf (Finger-)Druck.

RSS-Reader – Really Simple Syndication. Mittels RSS-Reader kann man auf Websites, die diesen Service anbieten, sogenannte RSS-Feeds abonnieren. Das sind in bestimmten Abständen versandte Informationen oder Inhalte, wie z.B. Nachrichten oder Podcasts.

SIM – Subscriber Identity Module. Vom Provider ausgegebene persönliche Zugangsberechtigung in Form der SIM-Karte, die ins Handy eingelegt wird und auf deren Chip die Rufnummer und oft auch das elektronische Telefonbuch gespeichert sind.

Slidemodell – Handy mit aufschiebbarem Cover, das in der Regel die Tastatur abdeckt.

SMS – Short Message Service. Möglichkeit zum Versand von Textnachrichten von Handy zu Handy oder vom PC zum Handy. Das Kürzel SMS ist auch das Synonym für die Textnachricht selbst.

SMS-Empfangsbestätigung – Kostenpflichtiges Service, welches den Absender über das Eintreffen einer versendeten SMS beim Empfänger benachrichtigt (nicht aber bestätigt, dass dieser sie auch gelesen hat).

Softkeys – Berührungssensitive Schaltflächen (als Ersatz für physische Bedienknöpfe), die direkt in das Gerätegehäuse integriert sind.

Tethering – Bezeichnet die Verbindung zwischen einem Computer und einem Smartphone (meist via USB-Kabel oder kabellos über Bluetooth), bei der das Smartphone als Internetmodem dient (siehe auch: hotspotfähig).

UMTS – Universal Mobile Telecommunications System. Die dritte Mobilfunkgeneration (deshalb auch 3G genannt). Da GSM für die reine Sprachtelefonie ausreicht, wurde UMTS gezielt für den schnellen Datentransfer inklusive Videotelefonie entwickelt. Die Nachfolgetechnologie ist LTE/4G.

VoIP – Voice over Internet Protocol. Internet-Telefonie. Diverse Apps ermöglichen Gespräche via Internetverbindung. Dies kann kostengünstiger sein als die herkömmlichen Gesprächsgebühren. Allerdings fällt auch Datentransfer an. 

Wi-Fi – siehe WLAN

WLAN – Wireless Local Area Network bezeichnet ein lokales Funknetzwerk (Heimnetzwerk), in das verschiedene Geräte – vom PC über Heimelektronik bis zum Handy – eingebunden werden können. Oft  findet man auch die Bezeichnung Wi-Fi (ein Kunstwort in Anspielung auf die Abkürzung Hi-Fi), der Wi-Fi-Alliance. Dieser Verband ist mit seinen ca. 300 Mitgliedsunternehmen um verbindliche Standards im WLAN-Bereich bemüht. WLAN und Wi-Fi werden oft synonym verwendet.

Xenon-Blitz – Xenon ist ein Gas, das in so genannten Gasentladungslampen zum Einsatz kommt. Verwendung finden diese u.a. in modernen Autoscheinwerfern, aber auch als Blitzlicht für Fotohandys. Ein Xenon-Blitz ist deutlich heller als andere Lösungen.

XHTML – Extensible Hypertext Markup Language. Eine Weiterentwicklung der Hypertext Markup Language (HTML), einer "Sprache" zur Beschreibung von Internetseiten. XHTML macht Websites möglich, die beinahe so aussehen und so funktionieren wie jene, die für Nutzung am Computer erstellt wurden. Allerdings ist dafür ein XHTML-Browser notwendig.

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