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Computerhersteller im Ethik-Test - Systemfehler

  • Acht Hersteller von PCs und Notebooks im Vergleich
  • Arbeiterinterviews in China, Thailand und auf den Philippinen
  • Schwere Mängel in der Praxis gibt es überall

Ethik in der Computerindustrie?

In der Bekleidungsindustrie wird Ethik kleingeschrieben, das weiß man. Auch bei der Erzeugung von tropischen Nahrungsmitteln wie Kaffee oder Bananen darf nicht alles auf die goldene Waagschale gelegt werden. In diesen Bereichen mag die Ausbeutung von Arbeitskräften in der Dritten Welt oder die Verseuchung der Umwelt an der Tagesordnung sein. Dagegen verbindet man mit der Computerindustrie, ebenso wie mit der gesamten IT-Branche (Information und Telekommunikation), keine solch negativen Aspekte.

Da denkt man eher an hoch qualifizierte Techniker, die in staubfreien Räumen ihrer Forschungsarbeit nachgehen. Was viele nicht wissen: Auch diese Branche profitiert von Produktionsstätten, die hochgiftige Substanzen freisetzen und in denen rechtlose Arbeiter 12 Stunden am Tag, über Monate hinweg ohne einen einzigen freien Tag, schuften müssen.

Drei Viertel ausgelagert

Und das ist alles andere als ein Einzelfall. Die großen Computerhersteller – zu den führenden auf dem Weltmarkt zählen Dell, Hewlett Packard (HP) oder Acer – haben längst einen Großteil der Produktion ausgelagert. An Firmen in China, Thailand oder Mexiko, die entweder Teile oder komplette Computer produzieren; der „Hersteller“ steuert nur die Marke bei. Im Schnitt werden 75 Prozent der Produktion in unternehmensfremden Werken erstellt, die Markenkonzerne konzentrieren sich auf die Kernkompetenzen, die da sind: Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Markenpflege.

Zahllose Zulieferer

Die Globalisierung ist in der IT-Branche weit fortgeschritten. Tausende Einzelteile stecken in einem Computer, viele davon sind standardisiert und werden von unterschiedlichen Anbietern verwendet. Die Großkonzerne beziehen ihre Vorprodukte von zahllosen Zulieferern, die sie kaum kennen. Was bedeutet, dass sie auch keine Kontrolle über sie haben, nicht informiert sind über die Verletzung von sozialen Mindeststandards, Menschenrechten oder Umweltschutzbestimmungen.

Gleiche Produkte - verschiedene Marken

Einige Zulieferer, die komplette Computer für Markenkonzerne erzeugen, gehen inzwischen dazu über, ihre Produkte unter eigenem Namen auf den Markt zu bringen und damit ihre bisherigen Auftraggeber zu konkurrenzieren. Prominente Beispiele dafür sind Asus und BenQ. Sie erhoffen sich damit höhere Gewinnmargen. So wird oft das exakt gleiche Produkt unter verschiedenen Markenbezeichnungen auf den Markt gebracht.

Zum Teil wird der Markt für Computerkomponenten von einigen wenigen Unternehmen beherrscht. So beziehen praktisch alle großen Markenkonzerne die Festplattenlaufwerke ihrer Computer von 6 Anbietern: Fujitsu, Hitachi, Seagate/Maxtor, Samsung, Toshiba und Western Digital.

CSR = Corporate Social Responsibility

Lässt sich angesichts dieses Wirrwarrs an Marktverflechtungen überhaupt noch feststellen, worin sich die Computeranbieter unterscheiden? Kann man sagen, welcher Computer ethisch einwandfrei produziert wurde und welcher nicht? Im Rahmen eines europäischen Gemeinschaftsprojektes haben Partnerorganisationen aus zehn Ländern eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die die CSR-Unternehmenspolitik von 8 großen Computerfirmen bewertete (CSR steht für Corporate Social Responsibility, also die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen); gleichzeitig wurde eine Vor-Ort-Untersuchung in drei Ländern der Dritten Welt durchgeführt, in denen ein Großteil der in Europa verkauften PCs und Notebooks hergestellt wird: China, Philippinen und Thailand. Insgesamt wurden in 24 Werken Recherchen durchgeführt, wobei vor allem (anonyme) Interviews mit dort beschäftigten Arbeitskräften als Informationsquelle dienten.

Marktführer HP und Acer

Die untersuchten Computermarken führen auch in Österreich die Verkaufslisten an (Marktführer sind HP und Acer), lediglich Packard Bell hat hierzulande geringere Bedeutung. Nicht vertreten in dieser international durchgeführten Recherche sind chiliGREEN und Gericom, heimische Anbieter, die außerhalb Österreichs kaum bekannt sind.

Theorie und Praxis

Das auffallendste Ergebnis dieser Untersuchung war die große Diskrepanz zwischen der offiziellen CSR-Politik der Unternehmen und der täglichen Praxis an den Stätten der Produktion. Die meisten Computerfirmen haben sich und ihren Zulieferbetrieben einen freiwilligen Verhaltenskodex (Code of Conduct) auferlegt, der den Mindeststandards der ILO (das ist die Internationale Arbeits-Organisation der UNO) entspricht. Aber es gibt keine systematische Überprüfung, ob die Zulieferbetriebe diese Standards tatsächlich einhalten. Das belegt das Ergebnis der Vor-Ort-Untersuchung. Verletzungen der Mindeststandards sind dort an der Tagesordnung: Zwang zu Überstunden, exzessive Überschreitung der zulässigen Arbeitszeit, ungenügender Schutz gegen gefährliche Chemikalien, Unterschreitung des örtlich geltenden Mindestlohnes. Dabei muss man davon ausgehen, dass die Arbeitsbedingungen in den untersuchten Betrieben noch vergleichsweise gut sind. Die Lieferanten der großen Konzerne reichen ja viele Arbeiten an Sublieferanten weiter, die sich der Kontrolle durch die Auftraggeber weitgehend entziehen; über die dortigen Verhältnisse gibt es so gut wie keine gesicherten Informationen.

Gute Vorsätze

Die Unternehmensbefragung veranschaulicht, dass die Computerindustrie die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung mehrheitlich erkannt hat. Fünf von acht Unternehmen können auf eine positive Bewertung ihrer Unternehmenspolitik und der von ihnen gesetzten Maßnahmen zur Umsetzung ethischer Kriterien verweisen. Bis auf zwei Unternehmen haben alle einen Code of Conduct, die meisten haben auch (mehr oder weniger effiziente) Mechanismen zur Überprüfung von dessen Einhaltung entwickelt. Die Grenzen des guten Willens zeigen sich bei der Bezahlung: Keines der getesteten Unternehmen erwähnt das Recht auf „living wages“, also auf die Bezahlung von Löhnen, die die Lebenshaltungskosten decken. Die meisten versprechen aber immerhin die Gewährung von „minimum wages“, staatlich festgelegten oder ortsüblichen Mindestlöhnen.

Noch besser als die Anstrengungen im Sozialbereich werden die Umweltmaßnahmen bewertet. In allen Unternehmen (ausgenommen Packard Bell) wurden Programme zur Reduktion von Energieverbrauch, Materialeinsatz bzw. gefährlichen Substanzen umgesetzt. Entsprechende Auflagen werden an die Zulieferer erteilt, fast überall gibt es zumindest ein internes Überprüfungssystem.

Zwei Richtlinien - RoHS und WEEE

Man muss allerdings erwähnen, dass im Jahr 2006 zwei Richtlinien der EU in Kraft getreten sind, die die Elektronikindustrie zur Einhaltung bestimmter Umweltmaßnahmen verpflichtet: Die sogenannte RoHS-Richtlinie zielt darauf ab, die Verwendung von sechs gefährlichen Substanzen zu beschränken (Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom und die bromhaltigen Flammschutzmittel PBB und PBDE). Und die WEEE-Richtlinie zwingt zur Errichtung eines Rücknahmesystems für Elektronikschrott. Das erklärt zum Teil das gute Abschneiden im Bereich Umwelt. Außerdem basiert die Bewertung in diesem Bereich grundsätzlich auf Unternehmensangaben, die zwar zu belegen waren, aber keiner Überprüfung in der Praxis unterzogen werden konnten.

Ausgeglichenheit bei Vor-Ort-Untersuchung

Die Vor-Ort-Untersuchung in 24 Betrieben endete mit einem sehr ausgeglichenen Ergebnis, alle Computerkonzerne kamen mit einem durchschnittlichen Urteil davon (Note C), wobei das Engagement in China am schlechtesten bewertet wurde: Von den fünf Unternehmen, von denen Daten verfügbar waren, wurden drei negativ eingestuft (Note D).

Die Ausgewogenheit ergibt sich vor allem daraus, dass die Zulieferbetriebe durchwegs für mehrere Computerfirmen tätig sind. So fertigen mehrere Betriebe auf den Philippinen Komponenten für Festplattenlaufwerke für alle acht untersuchten Marken. Ein gutes Abschneiden einer solchen Firma kommt dann allen Computeranbietern gleichermaßen zugute. Das kann durchaus auch bedeuten, dass ein Unternehmen, das selbst sehr wenig Initiativen für die Einhaltung sozialer Mindeststandards gesetzt hat, von den Maßnahmen eines Konkurrenzunternehmens profitiert, das dem Zulieferer bestimmte Auflagen erteilt hat.

Aber grundsätzlich muss man wohl davon ausgehen, dass auch Unternehmen mit hohem Ethik-Anspruch noch nicht so weit sind, dass ihr CSR-Programm in allen Bereichen bereits Früchte tragen würde. Denn von der Bewusstwerdung eines Problems über die Erteilung konkreter Auflagen bis zur Änderung in der Praxis ist es ein weiter Weg.

Keine Hinweise auf Kinderarbeit

Ein gewisser Standard ist aber bereits erreicht. In keiner Fabrik wurden Hinweise auf Kinderarbeit gefunden. In einem chinesischen Werk (beliefert u.a. Acer und Dell) wurden allerdings 200 Jugendliche unter 16 beschäftigt – Schüler, die unter Aufsicht ihres Lehrers ihre Schulgebühren abarbeiten mussten.

Kaum gewerkschaftliche Vertretung

Wesentlich schlechter ist es um das Recht der Arbeitnehmer auf Vereinigungsfreiheit bestellt. Nur in 4 der 24 Unternehmen gibt es eine (unabhängige) gewerkschaftliche Vertretung. Auch die Zahlung von Mindestlöhnen ist nicht überall gewährleistet, in China erfüllt nur jede zweite Fabrik diese Bedingung. In den meisten Fällen können die Arbeiter nur durch die Ableistung von Überstunden ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Schutzkleidung oft Mangelware

Grobe Mängel gibt es im Bereich Arbeitsschutz. Schutzkleidung ist häufig nicht ausreichend vorhanden oder sie wird nicht verwendet, weil der Arbeitsdruck zu groß ist. Krankenstand ist auf 5 bis 8 Tage pro Jahr limitiert, aber nicht einmal das wird in Anspruch genommen. Die Arbeiter nehmen lieber einen freien Tag als sich krankzumelden, aus Angst, den Job zu verlieren.

Lange Arbeitszeiten

Die maximale Arbeitszeit sollte 60 Stunden in der Woche nicht übersteigen. Dennoch wird oft bis zu 84 Stunden gearbeitet, vor allem in Spitzenzeiten. Es gibt Arbeiter, die 24 Stunden ohne Pause durcharbeiten müssen oder in einem Monat keinen einzigen freien Tag bekommen. In vielen Fällen sind Überstunden verpflichtend und werden nicht korrekt abgerechnet.

Noch schlechter geht es Menschen ohne fixe Anstellung. Mehrere Betriebe bevorzugen die Beschäftigung solcher Arbeitskräfte, denen die Rechte der Stammbelegschaft vorenthalten werden.

Computerhersteller im Ethik-Test: Kompetent mit Konsument

  • Graue Theorie. Zwischen der offiziellen CSR-Politik der Markenfirmen und der täglichen Praxis in den Produktionsbetrieben herrscht eine große Diskrepanz. Auch wenn Ethik in der Konzernzentrale großgeschrieben wird, kommt es zu Missständen in den Werken.
  • Führungstrio. Hewlett Packard, Fujitsu Siemens und Dell zeigen ein recht hohes Engagement in Ethik-Fragen und geben bereitwillig darüber Auskunft. Mit der Umsetzung hapert es aber auch in diesen Fällen.
  • Die Macht der Konsumenten. Bei gleichwertigen PCs oder Notebooks können Sie sich für jene Marke entscheiden, die eine höhere Ethik-Bewertung aufweist. Wenn Sie eine bestimmte Marke bevorzugen, können Sie über eine Anfrage bzw. Beschwerde Einfluss auf die Unternehmensleitung nehmen und damit zu einem Gesinnungswandel beitragen.

Computerhersteller im Ethik-Test: So haben wir erhoben

Der Ethik-Test wurde im Rahmen einer Kooperation europäischer Verbraucherorganisationen unter Leitung der ICRT (International Consumer Research & Testing) durchgeführt. Untersuchungsgegenstand waren Markenhersteller von Personal-Computern und Notebooks. Zeitraum: 2006.

Wie die Erhebung durchgeführt wurde

Die Datenerhebung wurde einerseits in Form einer desk research (Sekundärerhebung) durchgeführt. Ausgewertet wurden dafür ein Fragebogen, der von den geprüften Unternehmen zu beantworten war, sowie Unterlagen, die von den Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden (z.B. Nachhaltigkeitsreports); zudem erfolgte eine Analyse der Firmen-Websites, Stellungnahmen von Stakeholdern – Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften – wurden eingeholt.

Die Vor-Ort-Untersuchung (field study) erfolge an 24 Produktionsstandorten in der Dritten Welt: je 9 auf den Philippinen und in Thailand, 6 in China. Durchgeführt wurde sie von örtlichen Untersuchungsorganisationen. Im Zentrum standen Einzelinterviews mit Arbeitskräften der betreffenden Werke, die außerhalb des Werksgeländes unter Zusicherung der Anonymität geführt wurden.

Bewertung relativ, nicht absolut

Die Bewertung erfolgt in einem 5-Stufen-Schema:

  • A: bedeutet, dass das Unternehmen in diesem Bereich den überwiegenden Teil der Kriterien erfüllt.
  • B: Das Unternehmen erfüllt die Mehrzahl der Kriterien.
  • C: Das Unternehmen erfüllt rund die Hälfte der Kriterien.
  • D: Das Unternehmen erfüllt nur den kleineren Teil der Kriterien.
  • E: Das Unternehmen erfüllt keine oder nur einige wenige Kriterien.

Die Kriterien stellen Mindeststandards dar. Deren Erfüllung bedeutet also nicht, dass die Leistung des Unternehmens als „sehr gut“ bezeichnet werden kann. Die Kriterien werden gewichtet, tragen also unterschiedlich stark zu einem Gruppenurteil bzw. zum Endurteil bei.

Die Kriterien im Einzelnen

Kooperation (Anteil am Endurteil: 20 %)

Die Kooperationsbereitschaft des Unternehmens wurde bewertet: Wurde der Fragebogen (vollständig) ausgefüllt, hat es auf die Mitteilung der Ergebnisse der Recherchen und der Feldstudie reagiert?

Unternehmensbefragung (40 %)

  • Transparenz

Bewertet wurde, wie viel an Informationen das Unternehmen zur Verfügung gestellt hat: Informationen über die Produktionsländer und die Beziehungen der dortigen Werke (Assembling und Teileproduktion, unternehmenseigene Werke oder Zulieferbetriebe) zur Konzernzentrale.

  • Soziales

Code of Conduct (CoC): Gibt es einen, ist er öffentlich zugänglich?

ILO-Standards: Welche ILO-Standards werden im CoC genannt: Vereinigungsfreiheit, keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit oder Sklaverei, keine Diskriminierung von Arbeitnehmergruppen, Bezahlung von living wages (Löhne, die die Lebenshaltungskosten decken), maximale Arbeitszeit, Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitsplatzsicherheit?

Audits: Werden Audits zur Überprüfung der Einhaltung der Mindeststandards durchgeführt, nur in den eigenen Werken oder auch in denen der Zulieferbetriebe? Gibt es nur interne oder auch externe (unternehmensunabhängige) Audits?

Veröffentlichung der Audit-Ergebnisse: Gibt es einen Audit-Report, werden die Ergebnisse veröffentlicht?

Stakeholder-Kooperation: Gibt es eine Zusammenarbeit mit (kritischen) Non-Government-Organisationen und Gewerkschaften?

  • Umwelt

Umweltprogramm: Gibt es ein solches, beinhaltet es messbare Ziele und wird darüber öffentlich berichtet?

RoHS: Erfüllt das Unternehmen die Bedingungen der RoHS-Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Substanzen in der Produktion?

Auflagen für Zulieferer: Gibt es ökologische Auflagen, gibt es darüber eine Dokumentation?

Umweltmanagementsystem (UMS): Gibt es ein UMS, das internationalen Standards entspricht (ISO 14001 oder Äquivalent)? Ist es zertifiziert, verpflichtend oder nur empfohlen? In eigenen Werken oder auch in Zulieferbetrieben?

Audit: Gibt es Audits zur Überprüfung der Einhaltung der Auflagen, erfolgen sie extern, intern oder lediglich mittels Selbsteinschätzung der Zulieferbetriebe?

Vor-Ort-Untersuchung (40 %)

China, Philippinen und Thailand

Bewertet wurde die Erfüllung folgender Kriterien: maximale Arbeitszeit, gewerkschaftliche Freiheiten, Sicherheit und Gesundheit, Bezahlung, Arbeitplatzsicherheit (Diskriminierung von Leiharbeitern oder Saisonarbeitern), menschenwürdige Behandlung (Arbeitsdruck, Drill ...).

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