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Medikamente: Cetirizin Genericon - Bei allergischen Erkrankungen

"Nebenwirkungen": unsere Arzneimittel Test-Rubrik. Wir bewerten für Sie rezeptfrei erhältliche Medikamente aus der Apotheke - diesmal: Cetirizin Genericon

Stichworte: Bei allergischen Erkrankungen

Ausgewählt werden in der Rubrik "Nebenwirkungen" besonders häufig nachgefragte und rezeptfrei erhältliche Medikamente aus der Apotheke. Die Bewertung nahm ein Expertengremium von anerkannten Medizinern und Wissenschaftlern vor. Als Grundlage dienten klinische Studien. Die Eignung der jeweiligen Präparate wurde für die Indikation bewertet, die der Hersteller angibt.

Die Informationen stammen aus unserem Ratgeber "Medikamente". Die Bewertung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest und basiert auf vier Stufen:


•    Geeignet
•    Auch geeignet
•    Mit Einschränkung geeignet
•    Wenig geeignet
 

Testurteil im Detail

Testurteil für Cetirizin Genericon: geeignet bei allergischen Erkrankungen

Geeignet bei allergischen Erkrankungen. Wenig bis nicht müde machendes Antihistaminikum. Dieser WirkstoffCetirizin Genericon: bei allergischen Erkrankungen; Bild: VKI besetzt die Bindestellen für Histamin im Gewebe, sodass das körpereigene Gewebshormon Histamin dort nicht mehr andocken kann. Damit werden allergische Reaktionen reduziert – allerdings nicht vollständig, weil diese auch noch von anderen Botenstoffen ausgelöst werden.

Präparat

Cetirizin Genericon 10 mg Filmtabletten

Wirkstoff

Cetirizindihydrochlorid

Preis

10 Stück 3,65 Euro; 30 Stück 8,80 Euro

Anwendung

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen eine Tablette am Abend ein. Bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren muss die Dosis dem Körpergewicht laut Beipackzettel angepasst werden. Wenn Sie Antihistaminika einnehmen und einen Hauttest machen lassen wollen, mit dem der Arzt herausfinden kann, gegen welche Stoffe Sie allergisch sind, müssen Sie die Mittel 10 bis 14 Tage vorher absetzen. Diese können sonst das Testergebnis verfälschen.

Gegenanzeigen, Wechsel- und Nebenwirkungen

Nicht einnehmen, wenn die Funktion der Nieren stark eingeschränkt ist. Bei eingeschränkter Funktion von Leber und Nieren sollte der Arzt Nutzen und Risiken einer Anwendung von Antihistaminika sorgfältig abwägen und die Dosis anpassen – hier wirken die Mittel nämlich länger und es besteht ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen. Wenn Sie Antihistaminika einnehmen, kann das Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Das kann auch bei Mitteln wie Cetirizin, die normalerweise kaum müde machen, vorkommen.

Wird dazu noch Alkohol konsumiert, verstärkt sich die Wirkung und Fahrtüchtigkeit sowie Reaktionsvermögen sind eventuell vermindert (auch bei geringen Mengen Alkohol). Wenn die Haut sich stark rötet und juckt, liegt vermutlich eine allergische Reaktion auf das Mittel vor. Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn Schwindelgefühle auftreten und sich diese nicht innerhalb von 24 Stunden wieder legen. Verstärken sich Hautausschlag und Juckreiz und treten zusätzlich Herzrasen, Atemnot, Schwäche und Schwindel auf, muss die Anwendung sofort abgebrochen und unverzüglich ein Notarzt gerufen werden.

Schwangerschaft, Stillzeit, Kinder

Die Hersteller raten von einer Anwendung von Antihistaminika in der Schwangerschaft eher ab, da nicht ausreichend belegt ist, dass die Einnahme auch in dieser Zeit keine Risiken birgt. Stillzeit: Da die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen, sollte ein Arzt den Nutzen und die Risiken der Anwendung sorgfältig abwägen. Kinder unter 6 Jahren sollen die Tabletten nicht erhalten. Bei älteren Kindern und Jugendlichen sind die Dosierungsangaben unbedingt einzuhalten.

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