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TV-Geräte - Topmarken & Siegermodelle

Test TV-Geräte: Die Kaufentscheidung wird durch neue Features und die breite Produktpalette der großen Marken immer schwieriger. Eine Orientierungshilfe bietet unser Markenranking.

Es gibt Fragen, die unsere Produkttester wie auch die Verkäufer im Handel mit schöner Regelmäßigkeit an den Rand der Verzweiflung treiben – einfach, weil sie unbeantwortbar sind. Die am häufigsten gestellte lautet: "Was ist denn eigentlich die beste Marke bei den ... ?" Und dann folgen, je nach aktueller Interessenslage des Konsumenten: "Digitalkameras", "Smartphones", "Espressomaschinen", "Tabletcomputer", "Blu-ray-Player",  alle nur erdenklichen anderen Geräte – darunter natürlich auch die "Flachbildfernseher".

Milliardenmarkt trotz Umsatzrückgang

Die Frage als solche ist verständlich: Trotz ­eines Umsatzrückganges von rund 3 Prozent bei der Unterhaltungselektronik, deren wichtigsten Teil die TV-Geräte darstellen, haben die Österreicher im letzten Jahr fast 900 Millionen Euro dafür ausgegeben. Da will man für sein Geld natürlich "das Beste".

300 Fernseher im Test

Deshalb gibt es auch unsere diesbezüglichen Tests, in deren Rahmen wir allein im Zeitraum Anfang 2012 bis Anfang 2013 an die 300 Geräte auf Herz und Nieren prüften.

Eine so große Zahl intensiv getesteter Fernseher erlaubt eine vorsichtige Antwort auf die eingangs gestellte Frage: "Welche Marke ist die beste?" (siehe Test-Tabelle: "Testergebnisse TV-Geräte nach Marken").

Was ist die beste TV-Geräte-Marke?

Im Durchschnitt ist es Metz (allerdings bei nur 2 getesteten Geräten); knapp dahinter folgt Samsung mit 69 getesteten Geräten und einem Durchschnittswert von rund 66 Prozent (Testergebnis 66 von 100 möglichen Prozentpunkten – Gesamturteil "gut"), das bedeutet: Bei dieser Marke ist die Wahrscheinlichkeit schon ziemlich hoch, dass Sie ein "gutes" Fernseher-Modell kaufen (auch wenn es im Test nicht vertreten war).

Kostenpflichtige HD-Programme, gesteuerter Blindkauf, DVB-T2

Vom "sozialen Lagerfeuer" zum "Tor zur Welt"

Ein "Blindkauf" empfiehlt sich heute weniger denn je. Längst ist der Fernsehapparat nicht mehr nur das "soziale Lagerfeuer", um das sich die Familie versammelt, sondern Entertainment-Center, Tor zur Internet-Welt, zu Facebook, Twitter, Skype & Co. Er kommuniziert mit PC, Laptop, Tablet-PC und Smartphone, zieht Videos on Demand aus der Leitung und erlaubt das zeitversetzte Betrachten von Sendungen. Shoppingcenter und Mitmachkanal bei Quiz- und Unterhaltungs­sendungen sind ebenso am nahen Horizont wie ultraflache Geräte (OLED) und solche mit dem Vierfachen der bislang bekannten höchs­ten HDTV-Bildauflösung (4K Ultra HD).

Viele Schlagworte, gesteuerter Blindkauf

Alle diese faszinierenden Möglichkeiten ­haben zwei Dinge gemeinsam: Der Konsument bezahlt sie über den Gerätepreis selbst dann mit, wenn er sie gar nicht braucht, und die damit verbundene Flut an Schlagworten fördert bei manchem wohl die Tendenz zum durch den Handel gesteuerten "Blindkauf" ("Ich kenne mich so und so nicht aus"). Deshalb seien hier die wichtigsten Standards und Neuerungen skizziert.

DVB-T2 – Minderheitenprogramm für die Massen

2006 wurde DVB-T (das digitale Antennenfernsehen) vom ORF bzw. dem Sendernetzbetreiber ORS (im Besitz von ORF und Raiff­eisen) eingeführt – heute empfangen gerade einmal 6 Prozent der Zuseher auf diesem ­digitalen Sender-Weg. Dennoch steht im 2. Quartal 2013 bereits die Einführung des Nachfolgers DVB-T2 auf dem Plan, wohl um mit erweitertem Angebot dem Kabel- und Satelliten-Empfang Paroli bieten zu können. TV-Geräte mit DVB-T-Receiver oder bereits vorhandenen Set-Top-Boxen werden das ­erweiterte DVB-T2-Angebot allerdings nicht empfangen können! Es bleibt bei einem ­bescheidenen Angebot ohne Zusatzkosten (ORF1, ORF2, ORF Sport, Puls 4, 3Sat, ATV).

Zusätzliche HD-Programme kosten

Wer die von diesen Sendern ausgestrahlten Beiträge in HD-Qualität empfangen will, muss sich (vorerst kostenlos) anmelden; das erweiterte Angebot – 30 bis 40 Sender (davon rund 10 weitere HD-Programme) – soll "unter 10 Euro pro Monat" zusätzlich zur GIS-Gebühr kosten. Das "alte" DVB-T wird voraussichtlich per 2018 eingestellt. Für DVB-T2 ist eine neue Settop-Box (Kosten voraussichtlich rund 100 Euro) oder ein eingebauter DVB-T2 Receiver erforderlich.

HDTV, 3D-Fernsehen, Mediatheken der Sendeanstalten

HD können (fast) alle, 3D die meisten

Alles, was eine Bildschirmdiagonale von 32 Zoll (81 cm) oder mehr hat, beherrscht heute das hochauflösende Bild (HDTV); bei kleineren (Zweit-)Geräten scheint das ohnehin verzichtbar. Die meisten verkauften Geräte ­haben eine Diagonale unter 37 Zoll (94 cm), andererseits ist aber ein Trend zu solchen mit 50 Zoll (127 cm) und mehr zu beobachten.

3D-Hype abgeflacht

In den oberen Diagonale- und Preisklassen finden sich zu rund 70 Prozent 3D-fähige ­Geräte. Die Begeisterung dafür hält sich bei den Konsumenten aber in erkennbaren Grenzen. Vom ursprünglichen Hype ist nicht viel geblieben, woran das nach wie vor geringe Sendungsangebot wie auch die relativ teuren Shutterbrillen ihren Anteil haben mögen; die billigen Polarisationsbrillen vermögen nicht alle 3D-Interessierten zu überzeugen.

Smart-Fernsehen: Internetangebot der Sender nutzen

Voraussetzung fürs Smart-Fernsehen ist eine Internetverbindung via Kabel- oder (bevorzugt) Drahtlos-Netzwerk. Damit kann man sich im Prinzip die von den Sendeanstalten via IP-TV bereitgestellten Sendungen aus den Mediatheken dann ansehen, wenn man Zeit und Lust dazu hat (jedoch nicht alle ­Sendungen und zeitlich auf einige Tage nach der Ausstrahlung beschränkt), Videos gegen Bezahlung herunterladen (häufig umständ­liches Prozedere) oder im Internet surfen. Dieser Punkt hat sich verbessert. Waren es anfangs nur ausgesuchte Websites, die man im Browser des TV-Gerätes aufrufen konnte, so ist diese Einschränkung mittlerweile weitestgehend gefallen.

Kompatibilitätsprobleme, Dateneingabe

Reine Freude kommt dennoch nicht auf: Vor allem Seiten mit ­Video-Inhalten (eben die Mediatheken der Sender) "machen oft Manderln": Man sieht zwar den Text-, Grafik- und Foto-Inhalt der Website, den gewünschten TV-Beitrag aber nicht. Dazu muss das TV-Gerät das vom ­Sender gewählte Internet-Videoformat (Streaming) "verstehen", was häufig nicht der Fall ist.

Problematisch nach wie vor auch: die Dateneingabe (etwa von WWW-Adressen) über TV-Fernbedienung. Reine Nervensache. Besser: ein TV-Gerät mit der Möglichkeit, Tastatur und Maus via USB-Schnittstelle anzuschließen. Oder Sie verwenden dafür den Tablet-PC.

Vernetzung: Steuerung mit dem Tablet

Vernetzung ist das Schlagwort

Dabei senden PC, Tablet-PC, Netbook, Notebook, Smartphone, Digitalkamera etc. ihre Daten an das TV-Gerät. Und umgekehrt. Vorzugsweise via Drahtlos-Netzwerk (WLAN bzw. WiFi). Alle beteiligten Geräte, auch der Fernseher, müssen somit WLAN-fähig sein und ein WLAN-Router muss vorhanden und eingerichtet sein (Hardware-Schnittstelle zum Datenaustausch per Funk, Einrichtung nicht immer problemlos).

Fotos und Videos am Fernseher

Die TV-Hersteller müssen darüber hinaus ihren Modellen Anwendungsprogramme (Apps) mit auf den Weg geben, welche die Kommunikation mit den externen Geräten gestatten und die übermittelten Inhalte auf dem Bildschirm darzustellen vermögen. Im Idealfall kann man sich dann die zuvor am Spielplatz aufgenommenen Fotos und Videos ohne Kabelstöpseln ruck, zuck am Großbildschirm an­sehen oder Videoaufzeichnungen und Musik über den Fernseher wiedergeben.

Tablet als TV-Empfänger oder Fernbedienung

Auch lässt sich so beispielsweise ein Tablet-PC als recht komfortable Fernbedienung für das Fernsehgerät und als Eingabetastatur für dessen Web-Browser verwenden.

Das Tablet kann umgekehrt aber auch die Signale vom TV-Gerät empfangen, sodass man beim Gang aufs (somit nicht mehr) stille Örtchen oder zum Kühlschrank die gerade laufende Werbesendung unterbrechungsfrei weiter genießen kann ... Theoretisch. Praktisch funktioniert das oft nicht reibungslos. Denn nicht jedes Gerät von Hersteller X kann mit dem TV-Gerät der Firma Y usw. Hier gibt es noch heftige Kinderkrankheiten und Inkompatibilitäten – dennoch ist das die Zukunft, wie wir meinen, ergänzt durch andere Verbindungstechniken wie NFC ­(Near Field Communication), Bluetooth, HDMI, Ethernet, abhängig von der Ausstattung der beteiligten Einzelkomponenten.

Handzeichen-Steuerung, Kopierschutz, CI+, Smart-Card

Freundliche Gesten

... verstehen derzeit vor allem die Geräte von Samsung, die anderen Hersteller werden folgen. Dabei erkennt eine im TV eingebaute Kamera Handzeichen wie "lauter", "leiser", "nächster Sender" und kann zum Teil auch unterscheiden, welches Familienmitglied sich gerade vor der Glotze befindet – und somit beispielsweise dessen favorisierte Sender aufrufen. Auch das gesprochene Wort verstehen mittlerweile manche Geräte.

... und sehr unfreundliche

HDCP, der Kopierschutz für digital ausgestrahlte Inhalte in HD, ist wohl mit Abstand die konsumentenfeindlichste Entwicklung in der TV-Geschichte – aber gleichwohl bei ­allen Geräten anzutreffen. Grob gesagt ­können die Sender damit bestimmen, was der Zuseher mit den empfangenen Signalen tun darf und was nicht. Das reicht bis zur (bisher theoretischen) Möglichkeit, das ­Gerät des Konsumenten überhaupt außer Gefecht zu setzen. Praktische Restriktionen sind vor allem bei der Aufzeichnung von ­Sendungen anzutreffen.

Bevormundung durch Sendeanstalten

Zwar lassen sie sich etwa auf einem USB-Stick oder auf – speziell formatierten – externen Festplatten aufzeichnen, jedoch nur auf dieser konkreten Gerätekombination auch wiedergeben. Der Zeichentrickfilm, auf dem Hauptfernseher aufgezeichnet, lässt sich so am TV-Gerät im Kinderzimmer nicht wiedergeben. Oder er hat überhaupt ein Ablaufdatum, welches das Zeitfenster zur Wiedergabe beispielsweise auf 48 Stunden beschränkt. Bevormundung und Überwachung total.

Auch "CI+" und "Smart-Card" gehören zu den unschönen, restriktiven Maßnahmen. Sie machen selbst den Empfang von früheren "Gratis-Sendern" in HD-Qualität vom Abschluss entsprechender Abos oder von kostenpflichtigen Anmeldungen abhängig.

Welches TV-Gerät ist das beste für mich?

Was ist "das beste" TV-Gerät für Sie?

  • Jenes, das schwerpunktmäßig solche Features bietet, die Sie in absehbarer Zukunft auch tatsächlich nutzen möchten/können;
  • das mit Ihrem vorhandenen Equipment (Tablet, Smartphone, Audioanlage etc.) zusammenspielt;
  • das seine Stärken in jenen Bereichen hat, die für Sie persönlich wichtig sind.

Das muss also nicht immer der jeweilige Testsieger sein. So gibt es beispielsweise bei der Bildqualität oft erhebliche Unterschiede, je nachdem, woher man das Eingangssignal bezieht.

Individuelles Setup entscheidet

Tolle Ergebnisse beim Sat-Empfang helfen wenig, wenn Sie über DVB-T fernsehen und diese Ergebnisse schlecht sind; schlechte Ergebnisse bei der Tonqualität hingegen ­verlieren an Schrecken, schließt man den "Flachmann" ohnehin an die Audio- oder Heimkinoanlage an, etc.

Es gilt also, beim Fernsehen ganz nah zu ­sehen, ganz genau hinzuschauen. Unsere Testtabellen bieten Ihnen die dafür nötigen Informationen im Detail.

Testtabelle: TV-Geräte 5/2013 81–94 cm (32–37 Zoll)

Testtabelle: TV-Geräte 5/2013 101–107 cm (40–42 Zoll)

Testtabelle: TV-Geräte 5/2013 116 cm (46 Zoll) und darüber

Testtabelle: Testergebnisse TV-Geräte nach Marken

Steckbriefe

Kurzbeschreibungen der jeweils zwei bestplatzierten TV-Geräte mit entsprechender Bildschirmdiagonale.

 Bildschirmdiagonale 32"/81 cm

 

  • Grundig 32VLE9272CL

Testurteil: gut (65 %) - Mittlerer Preis: 572 €

Exzellent ausgestattetes Gerät mit guten Ergeb­nissen für alle Bildquellen. Tuner für alle Empfangswege, inklusive DVT-T2. Passives 3D mit Upscaling 2D auf 3D. CI+, Ethernet, WiFi, Skype. Aufnahme auf externen Medien möglich, Pausenschaltung für Live-Wiedergabe. Musik-, Foto- und Videowiedergabe via USB. Internet-Browsing eingeschränkt, Facebook/Twitter nicht gleichzeitig mit TV-Betrieb möglich. Bedienung am Gerät schwach.

  • Samsung LE32E420

Testurteil: gut (61 %) - Mittlerer Preis: 287 €

Im Mittel gute Bildqualität, "guter" täglicher Gebrauch, Teletext und elektronischer Programmführer. DVB-T- und -C-Tuner integriert, jedoch kein DVB-S-Tuner für Sat-Empfang. Kein Full-HD, lediglich "HD-ready". Enger Betrachtungswinkel. Hoher Stromverbrauch im Betrieb, schlechte Bedienbarkeit am Gerät.

 Bildschirmdiagonale 42"/107 cm

 

  • LG 42CS460

Testurteil: gut (64 %) - Mittlerer Preis: 445 €

Gerät mit soliden Basisfunktionen. DVB-T- und -C-Tuner integriert. Sehr gutes Handling im täglichen Gebrauch, Fernbedienung und elektronischer Programmführer gut. Gute Ton- und Bildqualität via HDMI und DVB-T. Kein ­digitaler Audio- und Kopfhörerausgang. Schlechtes Benutzerhandbuch, hoher Strom­verbrauch im Betrieb.

  • LG 42LM615S – 1192

Testurteil: gut (60 %) - Mittlerer Preis: 525 €

Gute Bildqualität. DVB-T-, -C- und -S-Tuner integriert. Passives 3D mit Upscaling 2D auf 3D. CI+ und Ethernet. Fernbedienung, Menüführung und Programmführer gut. Geringer Stromverbrauch im Betrieb. Kein Internet. Keine Aufnahmemöglichkeit. Schwache Lautsprecher, schlechtes Benutzerhandbuch. Kopfhörer­lautstärke nicht separat regelbar, kein analoger Audio-Ausgang.

 Bildschirmdiagonale 47"/119 cm

 

  • LG 47LM615S – 1201

Testurteil: gut (63 %) - Mittlerer Preis: 669 €

Gerät mit überwiegend guter Bildqualität. DVB-T-, -C-und -S-Tuner integ­riert. Passives 3D mit Upscaling 2D auf 3D. CI+ Schacht und Ethernet-Schnittstelle. Gute Fernbedienung und Menüführung. "Sehr gut" im täglichen Gebrauch. Geringer Stromverbrauch im Betrieb. Schwaches Benutzerhandbuch, kein Internet­zugang, kein 3D, kein analoger Audio-Ausgang.

  • Panasonic TX-L47DT50E

Testurteil: gut (61 %) - Mittlerer Preis: 1.136 €

Viele Features; Bild- und Tonqualität jedoch nicht überragend. DVB-T-, -C- und -S integriert. SD-Speicherkarten-Leser. CI+, Ethernet und WiFi. Facebook/Twitter-Kommunikation im TV-Betrieb möglich. Skype. 3D mit Shutter-Brillen und Upscaling 2D auf 3D, Aufnahmemöglichkeit auf externen Medien. Großer Betrachtungswinkel. Kein analoger Audio-­Ausgang, schlechtes Benutzerhandbuch.

Zusammenfassung

  • Markenübersicht. Die Ergebnisse in der Tabelle bieten einen Anhaltspunkt für die zu erwartende durchschnittliche Qualität der jeweiligen Marke.
  • Details wichtig. Etwa die verwendete Signalquelle, wenn es um die Bildqualität geht.
  • Neue Features. Smart-TV, Vernetzung usw. sind faszinierend, aber häufig noch unausgereift.
  • Keine Wunder erwarten. Wer die Möglichkeiten moderner TV-Geräte nutzen will, muss sich auch mit der Bedienung intensiv beschäftigen. Und das kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Testkriterien

In einer internationalen Kooperation werden regelmäßig LCD- und Plasma-TV-Geräte untersucht - hier die Testkriterien 2012.

Bild: Von mehreren Testpersonen wurde in einem Sehtest die Bildqualität bei normalem TV-Betrieb (Signal über Analogtuner und DVB), bei Einspeisung von HDTV- und Computer-Signalen und bei Wiedergabe von DVDs beurteilt. Der Betrachtungswinkel und die Reflexionen wurden bestimmt und qualitätsbestimmende Parameter (Kontrastumfang, Helligkeit, Schwarzwert) messtechnisch ermittelt.

Ton: Die Tonqualität wurde in wohnraumähnlicher Umgebung mit verschiedenen Musik- und Sprachbeispielen beurteilt. Zusätzlich Messung der wichtigsten Audioparameter.

Vielseitigkeit: An Hand einer Auswahlliste wurden die verschiedenen Einstellmöglichkeiten, Art und Vielfalt der Anschlüsse, die Eignung für HDTV-Wiedergabe und als PC-Monitor, die 3D-Funktionen sowie zusätzliche Ausstattung (Vorprogrammierung, EPG, DVB-Tuner, Aufnahme …) bewertet.

Handhabung: Von mehreren Testpersonen wurden die mitgelieferten Handbücher und elektronische Hilfefunktionen benotet. Beurteilt wurden auch Erstinstallation (Anschluss und Programmwahl), tägliche Einstellungen mit der Fernbedienung und am Gerät (im Falle des Ausfalls der Fernbedienung) und die Übersichtlichkeit der Bildschirmmenüs.

Energieverbrauch: Gemessen wurde der Energieverbrauch im Betrieb, im Stand-by und bei abgeschaltetem Gerät. Daraus berechnet wurde der Energieverbrauch in kWh pro Jahr.

Extras: Zusätzliche Anschlüsse und deren Funktionen wurden bewertet. Die Schnelligkeit des Seitenaufbaus und des Zugriffs bei Teletext und EPG wurden ebenso ermittelt wie die Qualität der Darstellung. Beurteilt wurde die Anbindung in ein Netzwerk und eventuell vorhandene Internetfunktionen. Ebenso wurde eine eventuell vorhandene Aufnahmefunktion in die Wertung aufgenommen.

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