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Smart-TV: Benutzerfreundlichkeit gesucht - Kommentar von G. Schönfeldinger

, aktualisiert am

Manchmal frage ich mich, ob Hersteller und Designer ihre Produkte auch selbst verwenden. - Ein "Aufgespießt" von KONSUMENT-Redakteur Gernot Schönfeldinger.

Liebe Designer und Entwickler!VKI-Experte Gernot Schönfeldinger

Genießt ihr euren täglichen Arbeitsweg in den bequemen Bestuhlungen der Pendlerzüge? Zaubern euch eure mühelos zu öffnenden Verpackungen ein Lächeln auf die Lippen? Benutzt ihr nicht nur freudig jauchzend eure Gerätefernbedienungen, sondern dringt ihr auch regelmäßig – einfach so, weil es Spaß macht – in die Tiefen der „Einstellungen“-Menüs vor? Oder fahrt ihr lieber mit dem Auto und verwendet Produkte, die wirklich funktionieren? 

Seht ihr Verbesserungspotenzial?

Ich gebe zu, ich bin heute provokant unterwegs. Ich bin gerne bereit, mich dafür zu entschuldigen. Aber nur dann, wenn ihr mich davon überzeugen könnt, dass ihr von all den Dingen selbst vollauf überzeugt seid. Oder seht ihr vielleicht ein gewisses Verbesserungspotenzial? Ich habe nichts gegen unterschiedliche Zugänge. Wie unser Vergleichstest von 6 TV-Geräten zeigt, sind die Sympathien für ein bestimmtes Bedienkonzept auch eine Frage des Alters und der Gewohnheiten. 

Es fehlt Verständnis für Konsumenten

Mir fehlt allerdings dort das Verständnis, wo man überhaupt keine Logik erkennen kann; wenn es so wirkt, als hätte man manche Menüpunkte irgendwo dazugequetscht, weil man keinen anderen Platz gefunden hat oder weil man ohnehin nicht möchte, dass die Benutzer dort hingelangen. Wir hier in der KONSUMENT-Redaktion machen regelmäßig Leserumfragen. Vielleicht solltet ihr ja auch einmal auf die Menschen hören, die mit euren Produkten im Alltag konfrontiert sind?

Ihre Meinung ist mir wichtig!

Redakteur Gernot Schönfeldinger
E-Mail: Redakteur Gernot Schönfeldinger

 

 

Leserreaktionen

Ärger mit Verpackungen

Ihr kleiner Artikel spricht mir aus der Seele – allerdings mehr im Bereich Verpackung öffnen als im Bereich Fernbedienung (obwohl dort auch ein zu überarbeitender Bereich wäre, gebe ich gerne zu ...).

Thema Verpackung: Ich bin seit April 2016 in Pension und leide seit ca. 5 bis 10 Jahren an beidseitiger Rhizarthrose in den Händen. Die Beschwerden sind einmal besser, einmal schlechter, aber in allen Fällen habe ich mit dem Öffnen verschiedenster Verpackungen Probleme, in einigen Fällen sogar extreme Probleme. Und es sind nicht nur die Hände. In vielen Fällen erschwert mir auch das absolute Fehlen einer sichtbaren und funktionierenden „Öffnungshilfe“ das tägliche Leben:

  • Katzenfuttersackerln: mit Schere öffnen oder von oben bis unten angeschüttet
  • Katzenkeksi: ich muss manchmal ob der schieren „Unmöglichkeit für mich, das zu öffnen“ lachen – und hätte dann gerne einen Hammer, um das Keksi-Packerl in Grund und Boden zu stampfen
  • in Plastik eingeschweißte Zeitungen ... das kann niemand ohne Zuhilfenahme von Schere/Messer oder Ähnlichem öffnen – Plastik soll verschwinden, aber wann?
  • Kartonverpackungen ohne „Laschen“ – haben Sie schon einmal versucht, einen Karton zu zerkleinern, wenn Ihre Finger nicht in die „Zwischenräume“ passen?
  • Mineralwasserflaschen oder auch Milchpackerln sind schwer zu öffnen
  • in Plastik Eingeschweißtes, das man nur mit Schere bezwingen kann

Es gibt noch einige weitere Beispiele, an denen ich manchmal verzweifle oder wo ich einfach rohe Gewalt anwende. Glauben Sie mir – jede Verpackung hat ihre Tücken, wenn Sie Ihren Daumen nicht mehr 100 % einsetzen können.

Christiane Frank
Wien
(aus KONSUMENT 4/2019)

Haben Sie auch Ärger mit schlecht zu öffnenden Verpackungen? Bitte berichten Sie uns von Beispielen und Ihren Erfahrungen.

Die Redaktion

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