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Fotografie im Internet - Richtig im Bild

Richtig im Bilde sein 

Computer und Digitalkameras sind seit jeher eng miteinander verbunden. Erst die Nachbearbeitung gibt vielen Fotos den letzten Schliff und bietet der Kreativität großzügigen Spielraum. Aber auch die Möglichkeiten, Bilder per E-Mail zu versenden, sie online zu veröffentlichen oder sie sogar zum Kauf anzubieten gehören zu den Reizen dieses Mediums. Dass Ratsuchende im Internet unzählige Tipps und Tricks für perfekte Aufnahmen, die gelungene Nachbearbeitung und die Auswahl des passenden Kameramodells finden, versteht sich von selbst. So verwundert es nicht, dass das Googeln nach dem Stichwort „Fotografie“ weit über 49 Millionen(!) deutschsprachige Treffer ergibt.

Kostenlose Bildbearbeitung

Eines der zentralen Themen ist die schon erwähnte Nachbearbeitung. Moderne Bildbearbeitungssoftware für den Privatgebrauch verfügt heute über Funktionen, die noch vor wenigen Jahren den professionellen Grafikstudios vorbehalten waren. Gegen eine Handvoll gleichfalls leistungsstarke Konkurrenten konnte sich Adobe Photoshop (www.adobe.de) behaupten und als führendes Programm auf dem Markt etablieren. Allerdings kostet es selbst in seiner abgespeckten Version Adobe Photoshop Elements rund 75 bis 100 Euro. Entsprechend groß ist das Interesse an kostenlosen Alternativen.

Kostenlose Software

Kostenlose Software

Zwei engagierte Projekte, die sehr nahe an Photoshop herankommen, sind The Gimp (Download z.B. auf http://the-gimp.softonic.de, für PC und Mac) und Paint.NET (www.getpaint.net). Wie bei Open-Source-Software üblich, gibt es zwar keine offiziellen Benutzerhandbücher und keinen Support durch den Anbieter, aber eine sehr engagierte Usergemeinschaft, die in diversen Forenbeiträgen alle nur erdenklichen Probleme behandelt. Möchten Sie es langsamer angehen und sich vorerst mit kleineren Bildkorrekturen begnügen, dann ist auch die mit dem Betriebssystem mitgelieferte Software Windows- Fotogalerie bzw. iPhoto auf dem Mac ausreichend.

Programmfunktionen 

Diese Programme dienen in erster Linie dem Betrachten und dem Verwalten der Bilder, beinhalten aber auch grundlegende Bearbeitungsmöglichkeiten wie das Entfernen roter Augen, das Beeinflussen von Kontrast und Helligkeit, einfache Farbkorrekturen oder die Auswahl von Bildausschnitten. Verwalten meint konkret das Abspeichern der Fotos nach einem sinnvollen, individuellen Ordnungssystem, das später ein rasches Wiederauffinden ermöglicht. Dazu gehören Optionen wie das Umbenennen von Fotos, das Beifügen von Kommentaren und Bewertungen, das Sortieren nach Titel, Datum, Dateigröße etc. Zu den Besonderheiten dieser Art von Programmen gehört auch, dass sie jedes Bild nur einmal zentral ablegen, selbst wenn es mehrmals, in verschiedenen Ordnern aufscheint. Das spart Platz auf der Festplatte.

Basic-Programme

Adobe Photshop Elements hat eine solche Bildverwaltung integriert, kostenlose Alternativen dazu sind Google Picasa (http:// picasa.google.at bzw. http://picasa.google. com/mac). Bewährt hat sich aber auch StudioLine Photo Basic (www.studioline.biz/ de; nur Windows). Hier soll die Gratisversion das Interesse an der erweiterten, kostenpflichtigen Ausgabe des Programms wecken. Für Einsteiger genügt aber auf jeden Fall die Basisversion. Ein reiner Bildbetrachter zum Sichten und (Aus-)Sortieren der Fotos auf dem PC ist IrfanView (www.irfanview.net). Allerdings bietet diese Software umfangreichen Zusatznutzen wie Bildbearbeitung, Öffnen und Konvertieren zahlloser Dateiformate, Umbenennen, Größenänderung von Fotos, Diashow und anderes mehr.

Weitere kostenlose Programme 

Viele weitere kostenlose und kostengünstige Programme finden Sie übrigens unter der Adresse www.foto-freeware.de. Die Bildbearbeitung ist aber auch online – nach dem Hochladen des jeweiligen Fotos – im Browser möglich, etwa auf www.picnik. com, http://fotoflexer.com, http://splashup. com oder www.photoshop.com (vormals Photoshop Express). Je nach Anbieter gibt es hier kostenlos mehr oder weniger umfangreiche Bildbearbeitungswerkzeuge und die Möglichkeit, die Fotos online zu speichern und einem ausgewählten Personenkreis zugänglich zu machen. Ein Mehr an Speicherplatz bzw. ausgefeiltere Bearbeitungsoptionen sind kostenpflichtig.                      

Veröffentlichen im Web 2.0

Veröffentlichen im Web 2.0

Da das Veröffentlichen von Fotos einen wichtigen Bestandteil des „Mitmach“-Internets (Web 2.0) darstellt, ist jedes der genannten Online-Angebote direkt mit den diversen Internet-Communitys wie MySpace, Facebook oder den auf Fotos spezialisierten Plattformen Flickr und Picasa Webalben verbunden, wo Sie – wenn Sie das möchten – Ihre Bilder der ganzen Welt zeigen können. Wobei natürlich für das gesamte Web 2.0 der Rat gilt, bei der Bekanntgabe persönlicher Daten zurückhaltend zu sein. Gewissermaßen die professionelle Variante von Flickr ist www.fotografie.at, eine Plattform, auf der sich ambitionierte Fotografen austauschen können, diverse Informationen finden und ihre Bilder präsentieren können. Die Mitgliedschaft ist kostenpflichtig.

Mit Bildern Geld verdienen 

Mit dem öffentlichen Anbieten der eigenen Bilder zumindest ein bisschen Taschengeld zu verdienen, ist ein anderer Zugang zum Thema. Auf www.fotolia.de oder www.istockphoto.com ist dies bei kostenloser Mitgliedschaft möglich. Die Kunden sind Privatleute ebenso wie Zeitungsverlage. Allerdings sind die Qualitätsansprüche für die Aufnahme neuer Bilder in die Datenbanken hoch und die gängigen Motive sind bereits ausreichend abgedeckt. Hier ist also einerseits Kreativität gefragt und andererseits die Orientierung daran, welche Art von Fotos am häufigsten verlangt wird. Wenn Sie selbst ein passendes Foto suchen, etwa um eine Geburtstagseinladung oder Ihre eigene Homepage zu gestalten, dann sind diese sogenannten Stockfoto-Dienste (stock, engl. = Lagerbestand) gleichfalls empfehlenswerte Adressen. Dort können Sie für wenig Geld (teilweise sogar kostenlos) Bilder herunterladen, deren Urheber sie für solche Zwecke freigegeben haben.

Urheberrecht beachten

Natürlich eignen sich auch viele Suchmaschinen wie etwa www.google.at oder www.bing.com für die Bildersuche (Suchoption „Bilder“ anklicken). Diese durchforsten nach Eingabe eines Stichwortes das Internet nach den passenden Fotos. Eine andere Art von Bildersuchmaschine ist www.facesaerch.com, deren Besonderheit möglicherweise durch den bewusst gesetzten Rechtschreibfehler („saerch“ statt „search“) unterstrichen werden soll. Hier stehen Fotos von Personen im Mittelpunkt, die – unter Nutzung der Google-Suche im Hintergrund – im ganzen Internet gesammelt werden (also z.B. auch auf Ihrer eigenen Homepage).

Urheberrecht 

Zu beachten ist, dass die von den Suchmaschinen gefundenen Fotos in der Regel urheberrechtlich geschützt sind. Bei der rein privaten Verwendung ist das kein Problem, sehr wohl aber bei Veröffentlichung auf der eigenen Homepage, die ja – selbst wenn die Inhalte privat sind – im weltumspannenden Internet zu finden ist. Die Einbindung fremder Fotos ohne Zustimmung der Rechteinhaber ist daher ein eindeutiger Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz und kann schlimmstenfalls vor Gericht enden.

Plug-in 

Noch ein Tipp: Ein Plug-in (= ein Zusatzprogramm, das in den Browser integriert wird) für den Internet Explorer bzw. den Mozilla Firefox macht die Bildersuche, genauer gesagt das Betrachten der Treffer, noch reizvoller. Cooliris  verwandelt den Browser in einen 3D-Bildbetrachter bzw. ermöglicht eine Online-Diashow. Viele schöne Bilder finden Sie weiters auf www.geo.de, der Website des bekannten GEO-Magazins. Hier gibt es eine große Vielfalt an Reportagefotos. Doch kehren wir zurück zur aktiven Fotografie. Die Internetauftritte diverser Fotofachzeitschriften wie www.digitalkamera.de, www.photoscala.de oder www.photographie.de können hilfreich sein, wenn Sie sich Tipps holen möchten oder Informationen zu den neuesten Kameramodellen suchen. Private Erfahrungsberichte zu den Kameras gibt es im Onlineshop www.amazon.at und bei Preissuchmaschinen wie www.geizhals.at oder www.idealo.at. Allerdings sind weder die Fachzeitschriften noch die privaten User so objektiv wie die Testkriterien unserer regelmäßigen Digitalkameratests.

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