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DVD-Heimkinoanlagen - Klangerlebnis im Patschenkino

  • Preisgünstige Anlagen als Mitnahmeartikel
  • Verkraftbare Abstriche bei der Tonqualität
  • Die Billigsten können oft mehr

Beamer und Surround-Sound

Wer daheim dem Kinoerlebnis nahe kommen möchte, braucht einen Videoprojektor (siehe dazu: Weitere Artikel - „Videobeamer") und eine Heimkinoanlage, die den Raumklang (Surroundsound) liefert. In der unteren Preisklasse sind diese Geräte praktisch Mitnahmeartikel.

Zu einem Komplettset gehören ein DVD-Player mit Surround-Decoder, ein (eingebauter) Mehrkanal-Verstärker, ein Radioteil und (meist) sechs Lautsprecher. Der Decoder entschlüsselt aus dem Videosignal den Raumklang. Grundvoraussetzung für Film-DVDs ist Dolby Digital 5.1 (= AC3). Das dts-Verfahren hat weniger Bedeutung, weil die deutschsprachige Tonspur fast immer in Dolby Digital vorliegt. Dolby Prologic II kann für die Wiedergabe eines Stereosignals über die Surround-Anlage interessant sein.

Rundherum vollen Klang

Die Lautsprecher unterteilen sich in zwei Frontlautsprecher (seitlich vorne), eine Centerbox (Mitte vorne), zwei Rearboxen (seitlich hinten) und einen beliebig platzierbaren Subwoofer, der die Bässe liefert.

Übertrieben kleine Boxen

Yamaha, die Philips- und Sony-Geräte sowie JVC QP-F 10 AL bieten einen für ihre Verhältnisse „guten“ Raumeindruck mit Dolby Digital. Anders bei der Wiedergabe von Audio-CDs in Stereo: Mit Ausnahme von Sony DAV-SR2 regiert das Mittelmaß. Gleiches gilt für das manchmal mögliche Abspielen der im Surroundsound aufgenommenen Super Audio CD (SACD) und DVD-Audio (DVD-A).

Negativen Einfluss auf den Klang hat die Miniaturisierung der Front-, Center- und Rearboxen (auch als Satellitenboxen bezeichnet). Sie geben nur die hohen Töne wieder, die vom Ohr nicht lokalisierbaren Tieftonsignale kommen aus dem Subwoofer. Manche Subwoofer übernehmen freilich zu viele höhere Frequenzen und sind sehr wohl ortbar. Dem kann man einigermaßen abhelfen, indem man den Subwoofer mittig zwischen den Frontboxen platziert.

Gut im Bild, Schwächen im Detail

Hauptfunktion bleibt freilich die Filmwiedergabe, weshalb nicht Hi-Fi-Klang, sondern räumliche Effekte vorrangig sind. Schwächen zeigt so manche Anlage bei den Sonderfunktionen wie Suchlauf und Zeitlupe. Hier schlägt das Billigangebot Medion die meisten Konkurrenten um Längen.

Handhabungskritik: Die meisten Funktionen können nur über die Fernbedienung aufgerufen werden. Und dann braucht man oft den TV-Bildschirm als Display. Dabei ist die DVD im Vergleich zur CD ohnehin schon langsam und umständlich zu bedienen.

DVD-Heimkinoanlagen mit Standlautsprecher

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Kinosound ins Wohnzimmer

Mit dieser Aufstellung holen Sie sich satten Kinosound ins Wohnzimmer. Es sollte natürlich groß genug sein.

 

Kompetent mit Konsument

  • Für durchschnittliche Ansprüche. Die Qualität der Anlagen entspricht ihrer Preisklasse, auch wenn im Test kein Zusammenhang zwischen Preis und Qualität erkennbar war.
  • Keine Qual der Wahl. Bei Komplettanlagen muss man sich keine Gedanken über die Zusammenstellung der Komponenten machen. Ob der Hersteller eine optimale Auswahl getroffen hat, ist eine andere Frage.
  • Aufstellung planen. Vor dem Kauf sollte man überlegen, wie man eine Heimkinoanlage im Wohnraum unterbringt. Dabei auch an mögliche Lärmbelästigung der Nachbarn denken!

So haben wir getestet

In einem Gemeinschaftstest wurden zwölf Heimkinoanlagen mit DVD-Spieler, Radioteil, Verstärker und Surround-Lautsprechern in der Preisklasse von 180 bis 700 Euro getestet.

Bild: Sechs Prüfer beurteilten im Normalbetrieb anhand von Spielfilmausschnitten und Testbildern die Bildqualität und die Qualität von Suchlauf und Zeitlupe vorwärts und rückwärts. Die Videofrequenzgänge und Signal-Rauschabstände wurden gemessen.

Ton: Die Lautsprecher wurden in einem Raum mit wohnzimmerähnlicher Akustik installiert. Beurteilt wurden Raumeindruck und Klang von DVDs, CDs und Super-Audio-CDs mit Pop- und Orchestermusik sowie Klavierwiedergabe. Die Tester beurteilten auch die Raumeffekt- und Klangprogramme.

Der maximale unverzerrte Bass-Schalldruck der Lautsprecher, die wichtigsten Kennwerte des Verstärkers und die Signal-Rauschabstände der Raumklangprozessoren wurden gemessen.

Radio: Die Empfindlichkeit für Stereo- und Monobetrieb sowie die Signal-Rauschabstände, die Klirrfaktoren und das Übersprechen wurden für den UKW-Empfang gemessen.

Fehlerkorrektur: Geprüft wurde im DVD- und im CD-Betrieb mehrere DVDs und CDs mit verschiedenen Fehlern.

Handhabung: Sechs Prüfpersonen begutachteten die Gebrauchsanleitungen, die Handhabungsschritte zur Inbetriebnahme und das Einpegeln der Klangprozessoren. Zusätzlich wurde der DVD- und Radiobetrieb mit der Fernbedienung beurteilt. Unter mechanischer Ausführung wurden der allgemeine Aufbau sowie scharfe Ecken und Kanten beurteilt.

Vielseitigkeit: Betriebs- und Einsatzmöglichkeiten von Anschlüssen, Verstärker, Radio, DVD-Spieler wurden aufgelistet und beurteilt.

Umwelteigenschaften: Der Stromverbrauch wurde für Aus, Stand-by und im Betrieb bei minimaler Lautstärke (alle Komponenten eingeschaltet) gemessen. Zusätzlich wurde das Betriebsgeräusch (Lüfter- und Laufgeräusche) bewertet.

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