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Energiekosten-Stop: 6. Auflage - Jetzt anmelden!

, aktualisiert am

Die Anmeldung zur VKI-Aktion ist bis 14. Jänner 2019 möglich. 

Die heimischen Stromversorger drehen derzeit (Winter 2018/19) an der Preisschraube. Da kommt die 6. Auflage der VKI-Aktion Energiekosten-Stop (EKS) gerade recht. Denn wer mitmacht, spart bares Geld. Bei der vergangenen EKS-Runde lag die durchschnittliche Stromkostenersparnis bei rund 110 Euro pro Jahr und Haushalt. Bei Gas brachte der Anbieterwechsel sogar 270 Euro Ersparnis. Die Anmeldefrist der laufenden Aktion endet am 14. Jänner 2019! 

Machen Sie mit, klicken Sie hier: Gas- und Stromkosten sparen: Energiekosten-Stop

Gemeinschaftseinkauf von Strom und Gas

Seit 2013 organisiert der VKI regelmäßig Bestbieterverfahren für den Gemeinschaftseinkauf von Strom und Gas. Die teilnehmenden Konsumenten treten am Energiemarkt auf diese Weise als „ein Großkunde“ auf und bekommen entsprechend attraktive Konditionen. In Summe konnten die mehr als 130.000 Haushalte, die seit 2013 den Energieanbieter via EKS gewechselt haben, ihre Energieausgaben um rund 30 Millionen Euro reduzieren.  

Machen Sie mit, steigen Sie um. (Bild: VKI)

„Den Energieanbieter mit dem Energiekosten-Stop zu wechseln ist einfacher, als einen neuen Handyvertrag abzuschließen.“
Cora James, Projektleiterin
Cora James, Projektleiterin des Energiekosten-Stops. Bild: VKI

Qualität und Nachhaltigkeit 

Der EKS steht aber nicht für die billigste Energie am Markt, wichtige Kriterien sind immer auch Tarif-Qualität und Nachhaltigkeit. In der Kategorie Strom haben Konsumenten die Auswahlmöglichkeit zwischen Ökostrom nach Vorgaben der Regulierungsbehörde E-Control und Umweltzeichen-Strom, der die gesetzlichen Kriterien sogar noch übertrifft. Bei allen drei Energiekategorien – also auch bei Gas – gilt eine 18-monatige Preisgarantie. Wechselboni, die den Energiepreis nur kurzfristig senken, werden nicht akzeptiert.

Mehr zum Thema: Ablauf der Aktion

Ablauf des EKS



1.  Anmeldung. Bis 14.01.2019 können Sie über ein Onlineformular auf www.energiekosten-stop.at unverbindlich und kostenlos an der Aktion teilnehmen. Dazu genügen folgende Angaben: Name, E-Mail-Adresse, Postleitzahl, derzeitiger Energielieferant, ungefährer Jahresenergieverbrauch.

2.  Bekanntgabe Bestbieter. Am 21.01.2019 gibt der VKI die Gewinner des Bestbieterverfahrens bekannt.

3.  Benachrichtigung per E-Mail. Ab Ende Februar 2019 erhalten Sie eine E-Mail-Nachricht mit Detailinfos zu den Aktionstarifen sowie der persönlichen Ersparnis, die durch einen Lieferantenwechsel voraussichtlich erzielt werden kann.

4.  Wechseln und sparen. Nach dem Erhalt des Angebots haben Sie rund sechs Wochen Zeit, um in Ruhe zu entscheiden. Wenn Sie das An- gebot annehmen, kümmern wir uns um sämtliche Wechselmodalitäten, nicht einmal Ihren alten Vertrag müssen Sie selbst kündigen.
 



Informationen Details zur VKI-Aktion gibt es auf www.energiekosten-stop.at bzw. via kostenloser Telefon-Hotline 0800 810 860 (Montag bis Freitag von 8-20 Uhr).

Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe haben sich bereits 36.991 Konsumenten angemeldet.
 

Leserreaktionen

Der Leserbrief „Aktion Energiekosten-Stop“ vertritt nicht meine Meinung. Ich habe mich das erste Mal 2015 bei der Aktion beteiligt. Für mich war damals der Stromanbieter „oekostrom“ am günstigsten. Als ich meinen jahrelangen Stromanbieter „Energie Steiermark“ bat, kulanzweise die gleichen Tarife wie „oekostrom“ zu bekommen, bekam ich die Antwort, sie hätten dieses Jahr schon die Tarife gesenkt, und außerdem boten sie mir an, ich soll mir ein energiesparendes Gerät anschaffen, dafür bekomme ich 30 Euro Zuschuss. Darauf antwortete ich der „Energie Steiermark“, sie sollen meinen Strombedarf von 1989 (ca. 27.000 kWh) zu 2014 (ca. 9.500 kWh) vergleichen. Auf diese Anfrage bekam ich keine Antwort mehr und ich habe daher zu „oekostrom“ gewechselt. Wenn der regionale Stromanbieter so reagiert, darf sich niemand wundern, dass man wechselt.
Kurt Repe, E-Mail

Skeptisch

Ich nehme es gleich vorweg: Ich sehe Ihre Aktion „Energiekosten-Stop(p)“ sehr skeptisch und habe nach wie vor nicht vor, bei so einer Aktion mitzumachen. Alleine schon die Formulierung „-Stop(p)“ ist für mich ein Grund hier skeptisch an die Sache heranzugehen. „Stop(p)“ suggeriert mir nämlich „Ende“ oder „Halt“. Dem ist aber nicht so: Für die Energie muss auch weiterhin bezahlt werden (wenn auch vermeintlich weniger).

Die wirklichen Gründe, mich nicht an sowas zu beteiligen, sind aber folgende: Ich möchte – so wie ich das bei Lebensmitteln und sonstigen Waren des täglichen Gebrauchs auch mache – auch meine Energie nicht bei irgendeinem Discounter einkaufen. Regionalität ist mir auch hier sehr wichtig. Es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich regionale Unternehmen damit unterstützen kann, dass ich ihre Waren und Dienstleistungen kaufe. Denn auch dort arbeiten Menschen, von denen ich hoffe, dass auch sie die regionalen Produkte der Firma bevorzugen, für die ich arbeite.

Erst, wenn das – aufgrund fehlender regionaler Angebote – nicht möglich ist, muss ich wohl oder übel was von weiter weg kaufen. Erst dann schaue ich auf den Preis. Gut, ich bin in der glücklichen Situation, dass ich mir das leisten kann, aber ich denke auch, das könnten die allermeisten der Leute, die bei der Aktion mitmachen ebenso. Ich vermute, hier geht es vielen Leuten nur darum, den alten – für mich unsinnigen – Slogan „Geiz ist geil!“ umzusetzen. (Zumindest) ich frage mich, zu welchem (letztendlichen) Preis...

User "GeHuNi"
(aus KONSUMENT 2/2019)

Vielen Dank für Ihre konstruktive Kritik. Beim Energiekosten-Stop ist es uns ein Anliegen, strenge Qualitätskriterien und faire Preise unter einen Hut zu bekommen. So können beispielsweise nur jene Ökostromlieferanten an der Aktion teilnehmen, die 100 % Herkunftsnachweise für Ökostrom aus Österreich anbieten. Weitere Produktkriterien sind u.a. eine Preisgarantie von 18 Monaten und der Verzicht auf einen Neukundenbonus.

Eines unserer Ziele ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Strom- und Gaslieferanten in Österreich frei wählbar sind – den absolut günstigsten Preis am Markt bereitzustellen, ist hingegen nicht unser vorrangiges Bestreben. Alle Infos zur Aktion gibt es hier: Gas- und Stromkosten sparen: Energiekosten-Stop

Die Redaktion

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