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Autokauf - Feilschen zahlt sich aus

Sparen mit KONSUMENT - diesmal: Wer sich beim Autokauf Zeit nimmt und hartnäckig sein kann, bekommt das beste Angebot.

Günstiger Zeitpunkt. Die beste Zeit für einen Autokauf ist oft Ende des Jahres. Dann stockt der Absatz üblicherweise ein wenig und manche Händler müssen vielleicht noch ihre vorgegebenen Quoten schaffen, stehen also unter höherem Verkaufsdruck.

Anfragen per Mail, Fax oder Post. ­Holen Sie vorab bei einigen Händlern Angebote ein. Erwähnen Sie, dass Sie auch bei anderen Händlern Angebote anfordern. Ihr Vorteil: Es fehlt der persönliche Kontakt komplett, sodass der Händler keine verkaufswirksamen Argumente vortragen kann. Wenn er abschließen will, muss er in seinem ersten Angebot die Konkurrenz unterbieten.

Preise überregional vergleichen. Erkundigen Sie sich auch bei Autohäusern in anderen Bundesländern. Oftmals gibt es je nach Region ganz andere Preise für Neu­wagen und selbst der längere Weg und der erhöhte Zeitaufwand lohnen sich.

Preisvorschlag abwarten. Lassen Sie den Verkäufer das erste Angebot machen. Fragen Sie nach dem besten Preis, den er ­Ihnen für das Auto anbieten kann. Erkun­digen Sie sich auch gezielt nach einer Tageszulassung, nach Auslaufmodellen oder EU-Importen. Signalisieren Sie, dass Sie so etwas von anderen Händlern kennen und entsprechend günstige Angebote erwarten. Meist geben Händler für Autos, die bereits auf dem Verkaufsareal stehen, größere Nachlässe – besonders, wenn es voll ist.


Lesen Sie auch unsere Artikel Autofinanzierung 10/2012, Autokauf: Extras 10/2012, Bericht: Autokauf-Rabatte 9/2012.

Nicht das erste Angebot akeptieren

Umstieg auf andere Marke. Wenn Sie einen Markenwechsel anstreben, lassen Sie den Verkäufer wissen, dass Sie seit Jahren eingefleischter XY-Fahrer sind. Wenn er sich erhofft, einen ebenso treuen Kunden seiner Marke gewinnen zu können, ist das vielleicht ein Anreiz, ein besseres Angebot zu machen.

Umstieg auf anderes Autohaus. Auch als langjähriger Stammkunde sollten Sie erwähnen, dass Sie sich schon bei der ­Kon­kurrenz umgesehen und Probefahrten bei anderen Marken gemacht haben. Wenn der Händler merkt, dass er Sie als treuen Kunden verlieren kann, ist er eher bestrebt, ein konkurrenzfähiges Angebot zu unterbreiten, als wenn er sich sicher sein kann, den Abschluss ohnehin zu machen.

Nicht das erste Angebot akzeptieren. Lassen Sie sich Zeit. Wenn der Verkäufer nicht nachlegt, hinterlassen Sie ihm Ihre ­Telefonnummer. Sagen Sie ihm, dass er das Angebot eventuell noch einmal mit der Verkaufsleitung besprechen soll. Wenn er etwas Besseres anzubieten hat, möge er einfach anrufen. Das ist auch insofern zielführender, als er dann auf Sie zukommen und Verkaufsinteresse signalisieren muss.

Extras gratis dazu. Wenn beim Preis überhaupt nichts mehr zu machen ist, fragen Sie, wie es mit Zusatzleistungen aussieht. Vielleicht lässt sich noch Sonderzubehör, etwa ein Satz Reifen oder etwas anderes als Bonus aushandeln. Auch Servicekosten können Verhandlungsgegenstand sein.

Mehr Geld für den Gebrauchten. Wenn Sie einen gebrauchten Wagen in Zahlung ­geben, können Sie nach der Kaufverhandlung noch versuchen, ein höheres Angebot für den Gebrauchten herauszuholen. Wenn Sie keinen Gebrauchtwagen in Zahlung ­geben, heben Sie das als Vorteil für den Händler hervor.

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